Arbeiten gehen gut voran 

Haus in der Radbrunnenstraße in Hann. Münden wird langsam wohnlich

+
Ute Kretschmann und Hartmut Lerner freuen sich schon darauf, im Sommer in das Haus Radbrunnenstraße 16 einziehen zu können.

Hann. Münden. Die Heizung läuft, der Lehm-Feinputz wird aufgetragen: Im Haus Radbrunnenstraße 16 in Hann. Münden sieht es langsam wieder nach künftiger Wohnung aus. 

„Die zwei Bauwochen haben viel gebracht, wir sind gut vorangekommen“. Das sagte Bernd Demandt vom Vorstand der Bürgergenossenschaft Mündener Altstadt kürzlich beim Tag der offenen Tür im Haus Radbrunnenstraße 16.

Das Fachwerkhaus ist die zweite Immobilie der Bürgergenossenschaft, die mit vielen Ehrenamtlichen restauriert wird. In den beiden Bauwochen sind die Helfer gut vorangekommen, selbst die Heizung lief am Samstag, als Interessierte kamen. So kann der Lehmfeinputz, der fast fertig in allen Räumen aufgetragen ist, gut trocknen. Dann muss nur noch gestrichen werden und die Wände sind fertig.

Die Mieter möchten im Sommer einziehen

Es stehen noch Arbeiten an Fußböden, der Treppe und dem Bad an. Außerdem erhält das viergeschossige Fachwerkhaus, mit je zwei Räumen pro Etage (Küche und Bad eingeschlossen) noch eine große Dachterrasse mit Blick über die Altstadt.

Die Mieter, Ute Kretschmann und Hartmut Lerner, hoffen, im Sommer einziehen zu können. Das Ehepaar aus Hamburg war zum Tag der offenen Tür nach Münden gekommen. „Wir freuen uns schon, hier wohnen zu können“, sagt Hartmut Lerner, der ursprünglich aus Münden stammt.

Das Haus Radbrunnenstraße 16.

Zurzeit leben die Beiden noch in Hamburg, haben aber seit fünf Jahren hier eine Zweitwohnung, die sie, so oft es das Berufsleben erlaubt, nutzen. Lerner, beschäftigt bei Spiegel TV, sieht deshalb seinen Ruhestand, den er in zwei Wochen antreten wird, mit Freude entgegen. Für Ute Kretschmann, Pressesprecherin einer großen Institution, bedeutet es, sich beruflich neu zu orientieren.

Ehepaar wurde bei Radtour auf Hann. Münden aufmerksam

„Die Zeit in Hamburg war schön, wir haben das Leben in Hamburg genossen“, berichtet sie. „Doch nun reicht es, denn Großstadt ist anstrengend und schnelllebig, die Wege, um etwas zu erledigen, sind lang“. Denn immerhin habe Hamburg einen Radius von 50 Kilometern. „Hier in der Stadt haben wir kurze Wege, können viel zu Fuß erledigen und vor allen Dingen hat Münden einen intakten Einzelhandel“, stellt Hartmut Lerner fest. So habe es beispielsweise in der Hamburger Innenstadt keinen Fleischer gegeben.

Auf Hann. Münden wieder aufmerksam geworden ist das Ehepaar bei einer Radtour durchs Weserbergland, denn in ihrer Freizeit sind sie viel mit ihren Rennrädern unterwegs.

Sie gehörten zu den ersten Genossenschaftsmitgliedern, weil sie diese Art, alte Häuser einer Stadt zu erhalten, als einen guten Ansatz sehen.

Und wenn sie ihren Wohnsitz endgültig hier haben, wollen sich beide auch noch mehr der Genossenschaftsarbeit widmen. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.