Arbeiten an der Tillyschanze gehen gut voran

Hann. Münden. Die Risse sind verfugt, das Mauerwerk gesichert, die Tillyschanze hat ihr „grünes Kleid“ – das Baugerüst – abgelegt: Ehrenamtliche und Sponsoren haben kräftig dazu beigetragen, dass es mit der Sanierung des Mündener Ausflugsziels in diesem Jahr so gut vorangegangen ist.

Das berichtet Dr. Manfred Albrecht, Vorsitzender der Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze. Das fing schon mit dem Gerüst an, das Peter Offik über zwei Monate lang mietfrei zur Verfügung stellte.

Vom Gerüst aus entrosteten Ehrenamtliche die oberen Anteile der Fenster und behandelten sie mit Spezialfarbe (Spende der Firma Klingler). Die Glaserei Wieland hat zugesagt, Schäden am Glas der Fenster im Eberleinzimmer zu beseitigen.

Die Tillyschanze im Regiowiki

In diesen Tagen packten Werner Imke, Rainer Pethran und Reinhold Heck noch mit an, um die Erdarbeiten für den Blitzableiter, den die Firma Bautenschutz Otto Scheuerer spendierte, zu erledigen. Doch auch diese Arbeitsspuren waren schnell wieder beseitigt – so wie man dem Bauwerk insgesamt kaum ansieht, wieviel Arbeit schon darin steckt.

Ins Auge fallen allerdings neue Platten auf der Balustrade und das mit Absicht. Steinmetzmeister Peter Bormann hätte das Geländer auch so reparieren können, dass man die geflickte Stelle kaum sieht, aber der Denkmalschutz lege durchaus Wert darauf, Neuerungen zu erkennen, so Dr. Albrecht. Die VR-Bank Südniedersachsen spendierte die Steine (1800 Euro).

Der Regenwasserabfluss wurde nicht nur erneuert, sondern hat jetzt auch eine Heizung. Kräftiger Schneefall, Tauwetter und Vereisung hatten zu Wasserschäden im Eberleinzimmer geführt. Jetzt soll der Abfluss nicht mehr zufrieren. Klempnermeister Bernhard Schäfer, Straßenbaumeister Henning Hasselberg und Dachdeckermeister Raimund Föckeler haben sich darum gekümmert.

Ganz stolz ist Dr. Albrecht auf den neuen Scheinwerfer. Die spezielle Säule dafür wurde unter Federführung von Stefan Becker mit den Göttinger Werkstätten Gimte gebaut und der Fördergemeinschaft zum Selbstkostenpreis überlassen. Der Strahler macht nicht nur Licht, sondern man kann auch Formen und Buchstaben auf die Tillyschanze projezieren. Die erste Lichtprojektion, gestaltet von Uta von Schenck, stiftete der Mündener Kultturring. Scheinwerfer und die Skulptur mit der leuchtenden Kugel werden über eine Zeitschaltuhr ein- und ausgeknipst. Albrecht schwebt noch eine Variante vor, mit der sich zugleich Spenden sammeln ließen: Ähnlich wie beim Lösen von Parkscheinen per SMS soll es möglich werden, diese Beleuchtung übers Handy einzuschalten – und damit eine freiwillige Gebühr zu überweisen. Damit der Scheinwerfer überhaupt Strom hat, verlegten Rainer Pethran, Werner Imke, Norbert Offik, Bernhard Schäfer, Manfred Albrecht und Reinhold Heck 70 Meter Erdkabel am Hang.

Sanierung der Tillyschanze

Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
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Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen
Sanierung der Tillyschanze
Sanierung der Tillyschanze © Sangerhausen

Nächstes Jahr ist der Turm mit Turmspitze an der Reihe. veranschlagte Kosten: 100.000 Euro. (tns)

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