Förderung

Barrieren in Hann. Münden sollen schwinden

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Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung: Gabriele Sommer-Aumeier (links) und Inge Mörz stellten das Angebot vor und sind bereit, eine Sprechstunde im Bürgertreff anzubieten. 

Das Bürgertreff-Team hatte eingeladen, sein neues Projekt „Treffpunkt ohne Barrieren“ vorzustellen, mit dem stärker als bisher Menschen mit Behinderungen angesprochen werden sollen.

Die Tische und Bänke am Straßenrand vor dem Bürgertreff füllten sich rasch, immerhin hier und da ein Rollstuhl oder Rollator dazwischen, ein Mann mit schwarz-gelber Armbinde.

Projektleiterin Antje Scholz lud die Besucher dazu ein, drei Fragen zu beantworten: Was wünschen Sie sich vom Bürgertreff? Was wünschen Sie sich von der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung? Und Welche Angebote vor Ort nutzen Sie? Da kam als Vorschlag direkt, doch öfter im Sommer draußen Kaffeeklatsch anzubieten, so wie Montagabend. Und der Wunsch nach einem regelmäßigen Treff für Behinderte wurde geäußert, eventuell verbunden mit Spielen, damit man ins Gespräch kommt.

Die Antworten sollen helfen, sich noch stärker an den Bedürfnissen der Menschen in der Stadt zu orientieren. Zu Gast war auch die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) der Arbeiterwohlfahrt. Gabriele Sommer-Aumeier und Inge Mörz stellten die Arbeit der EUTB kurz vor, die ihr Büro in Hann. Münden im Mehrgenerationenhaus hat, aber auch Sprechstunden im Familienzentrum in Neumünden anbietet. Nach Bedarf, so das Angebot, können auch Sprechstunden im Bürgertreff eingerichtet werden. Dessen untere Etage ist barrierefrei zugänglich und mit rollstuhlgerechtem WC ausgestattet.

Die EUTB hilft, Wege durch den Förderdschungel zu finden, damit Menschen mit Behinderungen bekommen, was ihnen zusteht, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Beraten wird unabhängig von denen, die Leistung erbringen oder Hilfe finanzieren. Die Sprechstunde der EUTB im Bürgertreff ist ein Mosaikstein im Projekt.

Welche Dynamik der Bürgertreff entwickeln würde, das habe man sich vor einigen Jahren kaum vorstellen können, lobte Bürgermeister Harald Wegener. Er wünschte dem neuen Projekt viel Glück.

Dass die Arbeit des Bürgertreffs in der Innenstadt gut ankommt, zeigten auch verschiedene Lebensmittelläden, die den Verein mit Zutaten für das Buffet unterstützten.

Zu den internationalen Köstlichkeiten gab es Gesang von David Heller, der großzügig das Mikrofon auch an eine junge Besucherin auslieh, die das Publikum a-capella mit Kinderliedern entzückte. 

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