Denkmal für Rhönrad-Erfinder

Bauausschusses Scheden begeht sanierte Straßen 

Diskussionsbedarf: Vor der ehemaligen Schmiede in der Schulstraße befasste sich der Bauausschuss der Gemeinde Scheden mit der Frage, wie der dortige Gehweg künftig optisch gestaltet und abgegrenzt werden kann.
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Vor der ehemaligen Schmiede in der Schulstraße befasste sich der Bauausschuss der Gemeinde Scheden mit der Frage, wie der dortige Gehweg künftig optisch gestaltet und abgegrenzt werden kann.

Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in der Quantzstraße und in der Gaußstraße standen am Samstag, 06.03.2021, im Mittelpunkt einer Begehung des Schedener Bauausschusses.

Los ging es in der beinahe fertiggestellten Quantzstraße, wo sich die von Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling und Gemeindebüroleiter Andreas Scheibe begleiteten Ausschussmitglieder ein Bild davon machten, wo eventuell noch nachgebessert werden muss.

„Dies ist definitiv am Ehrendenkmal der Fall“, berichtete der Bauausschussvorsitzende Wilfried Bouws (Wählergemeinschaft Scheden) im Anschluss an die Begehung. Dort sei der Gehweg mit einem Gefälle zum Denkmal hin gepflastert worden, sodass sich bei Regen das Wasser sammelt. „Das Pflaster muss dort noch einmal aufgenommen und mit Gefälle zur Straße neu verlegt werden“, so Bouws. Ansonsten sei man bis auf einige Kleinigkeiten zufrieden mit den Sanierungsarbeiten.

Ebenfalls zufrieden zeigten sich die Ausschussmitglieder über den Arbeitsfortschritt in der Gaußstraße, die bis auf den Brückenabschnitt im Mündungsbereich zur Bundesstraße 3 fertiggestellt und bereits abgenommen ist. „Wir haben bei der Gelegenheit jedoch festgestellt, dass der parallel zur Gaußstraße verlaufende Heiferbach dringend ausgebaggert werden muss“, betonte Wilfried Bouws.

Konkretisiert wurden bei dem Ortstermin die Pläne, im Bereich der Gaußturmstraßeneinmündung auf die B 3 ein Denkmal zu Ehren des Rhönrad-Erfinders Otto Feick aufzustellen. Feick soll in den 1920er-Jahren in Scheden gelebt haben und seine Erfindung wurde im Niederschedener Zieh- und Stanzwerk Schedetal (vorübergehend Rhönradwerke Niederscheden, heute Kunststoffwerk AVI) gebaut. „Das Denkmal existiert bereits und soll nun von der Gemeinde gekauft und dort in unmittelbarer Nähe zum Kunststoffwerk AVI aufgestellt werden“, so Bouws. Finanziert werden soll das Projekt mit Unterstützung der Stiftung Scheden. „Wenn alles nach Plan läuft, wollen wir das Denkmal dann zusammen mit der fertiggestellten Gaußstraße einweihen“, sagte der Ausschussvorsitzende.

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