Für die Atmosphäre auf dem neugestalteten Weihnachtsmarkt gab es viel Lob – Konzept für 2010 wird zu Jahresbeginn erarbeitet

Bilanz mit Marktbeschickern ziehen

Zauberhafte Atmosphäre: Die kleinen Holzhäuser, die der Internationale Bund angefertigt hat, sorgten auf dem Weihnachtsmarkt für ein ansprechendes Bild. Foto:  Burkhardt

Hann. Münden. Positive Resonanz gab es auf die Veränderungen beim Mündener Weihnachtsmarkt in diesem Jahr. Aus der Bevölkerung habe es viel Lob für die schöne Atmosphäre und das vielfältige Angebot gegeben. Insgesamt hatte es 27 verschiedene Verkaufsstandorte gegeben.

Dennoch sei es zu früh, schon eine abschließende Bilanz zu ziehen, so Jörg Hartung von der Städtischen Wirtschaftsförderung. Anfang Januar wolle man sich mit den Standbetreibern zusammensetzen, die Erfahrungen austauschen und über Möglichkeiten der Verbesserung sprechen. „Die können zu dem Thema schließlich am meisten sagen.“

Mehr Zulauf schaffen

Beispielsweise solle gemeinsam überlegt werden, wie man für den Platz zwischen Rathaus und Kirche noch mehr Zulauf bekommen könne. Einen „Frequenzbringer“ wie das Karussell auf dem Kirchplatz hatte es dort nicht gegeben. Für dieses Jahr liegen zwar keine Zahlen vor, man müsse für den Markt eine „einem Mittelzentrum entsprechende Besucherzahl“ erreichen, so Hartung. Allerdings müsse sich auch erst noch rumsprechen, was der Weihnachtsmarkt nun zu bieten habe.

In großer Runde im Januar solle auch überlegt werden, inwiefern ein so umfangreiches Programm wie in diesem Jahr die ganze Woche über sinnvoll sei oder ob es ratsam wäre, sich stärker auf die Wochenenden zu konzentrieren, wenn viele Menschen den Markt besuchen.

Einhelliges Lob gab es von den Besuchern für die attraktiven kleinen Holzhäuser, die der Internationale Bund angefertigt hat – es gab zwei Doppel und neun Einzelhäuser. Praktisch für die Stadt ist dabei, dass der Aufbau kostenlos ist. Die Häuser stehen den Rest des Jahres aufgebaut im Guckucksnest und werden von der Firma Stemmer gratis für den Weihnachtsmarkt in der Stadt transportiert.

„Kostenneutral“

Insgesamt sei der Weihnachtsmarkt für die Stadt „kostenneutral“ gewesen, sagt Wirtschaftsförderer Jörg Hartung. Standgelder sowie die Sponsorenunterstützung durch Sparkasse, Volksbank und Mündener Gilde seien in die Gestaltung des umfangreichen Begleitprogramms und die Beleuchtung geflossen, sodass der Stadt am Ende keine Kosten entstanden.

Einig waren sich auch viele Mündener, dass es im nächsten Jahr wieder einen Weihnachtsbaum auf dem Rathausvorplatz geben soll. „Wir haben sehr viel Rückmeldung zu dem Thema bekommen“, sagt die städtische Pressesprecherin Julia Bytom. Die Hinweise werde man bei der Planung für 2010 berücksichtigen.

Noch gebe es kein neues Konzept für den nächsten Weihnachtsmarkt, man wolle aber sowohl die Beschicker als auch Vorschläge aus der Bevölkerung in die Überlegungen einbeziehen, so Bytom.

Beispielsweise sei auch der Wunsch geäußert worden, den Weihnachtsmarkt konzentriert auf den Rathausvorplatz zu verlegen – um den ersehnten Tannenbaum herum. Die Stände des Wochenmarkts müssten dann auf den Platz zwischen Rathaus und Kirche ausweichen.

Von Katja Rudolph

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