Gebote willkommen

Bilderversteigerung zugunsten der Tillyschanze

Leuchtturm: Die Schifffahrt einst und heute muss schließlich geregelt werden.

Hann. Münden. Der Hobbymaler Bernhard Ruschinski aus Dransfeld setzt seine Serie mit humorigen Bildern zugunsten der Tillyschanze fort: Mit dem "Ass" vom Reinhardswald. Das Gemälde - im Original 40 mal 60 Zentimeter groß - hat er der Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze gegeben.

Die Fördergemeinschaft wird das Bild, wie schon seine Vorgänger, an den Meistbietenden verkaufen. Gebote nimmt Vereinsvorsitzender Dr. Manfred Albrecht telefonisch entgegen unter 05541/ 46 61.

Noch zu haben ist auch die Tillyschanze als gestreifter Leuchtturm: Damit nimmt Ruschinski Bezug auf den regen Schiffsverkehr, der in Münden zu Zeiten des Stapelrechts herrschte, und auf die gegenwärtige Nutzung der Weser für Schwertransporte. Außerdem sieht er das Engagement der Mündener, vor allem das der Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze, als „Leuchtturmprojekt“.

Das Ass über den Dächern der Stadt: Die Tillyschanze als übergroße Spielkarte ist das jüngste Motiv des Hobbymalers Bernhard Ruschinski. Repros: nh

Wer sich die Originale ansehen möchte, kann das bei Dr. Albrecht tun. Zur Jahreshauptversammlung im März werde er die Bilder mitbringen, dann werden die Gebote ausgewertet, so Dr. Albrecht. Mit der Tillyschanze als „Weltkulturerbe“-Briefmarke machte Hobbymaler Ruschinski den Anfang, es folgte der schwarz-weiße Pixelcode.

Die Versteigerung der Bilder bringt Geld in die Kasse der Fördergemeinschaft, das diese gut gebrauchen kann. Denn auch im neuen Jahr gibt es noch viel zu tun oben auf dem Berg über der Stadt. Das letzte Drittel der Sanierungsarbeiten soll geschafft werden, so der Vorsitzende der Fördergemeinschaft, Dr. Manfred Albrecht.

Turm, Turmspitze und ein letztes Stück Mauer müssen noch saniert werden. Arbeitsaufwand und Kosten (rund 125.000 Euro) dafür schätzt Dr. Albrecht in etwa so ein, wie im vorigen Jahr.

Mehr über die Tillyschanze erfahren Sie im Regiowiki der HNA.

Die Finanzierung teilten sich im vergangenen Jahr die Stadt, die Bingo-Stiftung und die Fördergemeinschaft. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer wurden die Personalkosten niedrig gehalten. Dr. Albrecht ist zuversichtlich, dass das auch in diesem Jahr so sein wird. Noch nicht verbrauchte Landesmittel und die eigene Spendenkasse stehen zur Verfügung, ein Teil kommt aus den Mitteln der Denkmalpflege.

Sponsoren tragen wieder ihren Teil dazu bei, sodass zum Beispiel das Baugerüst deutlich günstiger zu haben sein wird. Bei allen optimistischen Schätzungen bleibe aber eine Finanzierungslücke, die im Lauf des Jahres noch durch Spenden geschlossen werden muss. Die erste Veranstaltung, die neue Spenden einbringen soll, steigt am 25. Januar: Wildschweingrillen am Fuße des Turms ab 11 Uhr. (tns)

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