Brandopfer schwebt weiter in Lebensgefahr

Brandhaus an der Adalbert-Stifter-Straße: Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Foto:  Welch

Hann. Münden. Nach dem Feuer in einer Wohnung an der Adalbert-Stifter-Straße in Münden schwebt eine 38 Jahre alte Bewohnerin weiterhin in Lebensgefahr. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Frau war in der Nacht zum Donnerstag bewusstlos in einer dramatischen Rettungsaktion von einem 28-jährigen Nachbarn aus der Wohnung gezogen worden. Die Mündenerin war laut Polizei noch in der Brandnacht im Anschluss an ihre Erstversorgung von der Uniklinik Göttingen weiter in eine Spezialklinik nach Hannover verlegt worden. Eine weitere Frau in der Brandwohnung, 76 Jahre alt, war von einem 64-jährigen Nachbarn über eine Leiter ins Freie gebracht worden. Lebensgefahr besteht bei ihr nicht. Die beiden 28 und 64 Jahre alten Retter blieben unverletzt.

Warum das Feuer in der Wohnung der beiden Frauen ausbrach im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses ausgebrochen ist, stehe noch nicht fest, sagt Polizeisprecherin Jasmin Kaatz: „Die Ermittlungen zur Brandursache gestalten sich insbesondere deshalb schwierig, weil sich in den ausgebrannten Räumen eine größere Menge Brandschutt befindet, der zunächst entfernt und abtransportiert werden muss.“ Anschließend werde ein externer Gutachter die unmittelbare Brandstelle zur Ursache untersuchen. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. (awe)

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