Spiekershausen: Bürger in Straßenplanung einbezogen

Die Grafik zeigt einen im Ortsrat diskutierten Planungsvorschlag für den Ausbau der Straße Im Kreuzsiegen. Es würde ein Ring geschaffen bis zum Wendehammer in der Straße Zur Haardt.

Spiekershausen. Die Straße Im Kreuzsiegen ist marode und soll im Jahr 2019 erneuert werden. Die Bürger werden in die Planung einbezogen.

Die aufwendige Baumaßnahme ist für 2019 geplant und wird zu 75 Prozent, von den Anwohnern getragen werden müssen.

Stefan Müller vom Staufenberger Gemeindeservice stellte in der jüngsten Ortsratsitzung zwei Ausbaumöglichkeiten zur Realisierung vor. Zum jetzigen Zeitpunkt gehe es um die Ideensammlung, an der sich auch Bürger mit Vorschlägen beteiligen können. Die Problematik bei beiden Varianten sei die Hanglage, die eine Stützmauer in beiden Fällen erfordert.

Um die vorhandene Straßenbreite mit einem durchgängigen Fußgängerweg auszubauen, wäre eine Einbahnstraßenregelung denkbar. Die Kosten für die Baumaßnahmen werden auf 900.000 Euro geschätzt. Baut man die Straße auf sechs Meter Breite für einen Begegnungsverkehr aus, müsste punktuell wie bislang auch, auf einen Fußgängerweg verzichtet werden. Weiter müsste bei dem zweiten Vorschlag eine kostspieligere Stützmauer gebaut werden als bei der ersten Lösung. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich hierbei auf 1,15 Millionen Euro.

Bei Umsetzung der Baumaßnahme mit Einbahnstraßenregelung werden die Kosten auf etwa 40 Haushalte umgelegt. Die Baumaßnahme des zweiten Vorschlags betreffe nur etwa 30 Haushalte auf welche die Summe aufgeteilt würde.

Ohne die Anleger finanziell zu belasten ist im nächsten Jahr der Ausbau der Hauptstraße vorgesehen. Technisch betrachtet sei die Hauptstraße eine Anlieger- und keine Zubringerstraße. Eine Begutachtung habe ergeben, dass die Tragfähigkeit für den kalkulierten Straßenverkehr ausreichend sei.

Die im Gemeindehaushalt geplanten Investitionskosten für den Ausbau der Hauptstraße in 2015 würden die Kosten decken, um die Löcher zu verschließen und eine neue Asphaltschicht aufzubringen, so Stefan Müller. (zsk)

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