Männliches Rind hat 58-Jährigen angegriffen

Angriff neben der Weide: Bulle tötet Landwirt

Scheden. Tödlicher Angriff eines Bullen bei Scheden: Das männliche Rind hat am Mittwoch einen Landwirt angegriffen und dabei tödlich verletzt. Ein Jagdberechtigter und ein Polizist erschossen wenig später das Tier.

Eine Fußgängerin fand den Landwirt gegen 14 Uhr neben seinem Traktor. Für den 58-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Die Polizei wurde alarmiert, es gab einen Großeinsatz mit acht Fahrzeugen.

Nach Angaben von Polizeihauptkommissar Carsten Krause bestand eine „große Gefahrenlage“. Das aggressive Tier war außerhalb der Weide, glücklicherweise seien aber keine Passanten in der Nähe gewesen. Der Bulle wurde um 16.23 Uhr erlegt, so der Hauptkommissar. Eine Betäubung des Bullen, zunächst ins Auge gefasst, so Krause, sei nicht möglich gewesen, weil man nicht nahe genug an den Bullen herangekommen sei. So habe man das Tier erschießen müssen.

Den Angaben zufolge wollte der Landwirt aus Scheden den Bullen auf die Weide bringen. Der Bulle sei einer Leitkuh gefolgt - die Kuh war am Traktor angebunden, der sich sehr langsam östlich von Oberscheden in Richtung Weide bewegte. Da keine Zeugen bekannt sind, müsse man spekulieren, sagt Carsten Krause. Vermutlich habe der aufgebrachte Bullen den Landwirt angegriffen, als dieser die Tiere auf die Weide führen wollte. (awe)

Rubriklistenbild: © dpa

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