Hann. Münden

Polizei sprengt illegale Corona-Party auf Spielplatz - Feiernde reagieren aggressiv und flüchten

Die Polizei beendet in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) eine illegale Corona-Party. (Symbolbild)
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Die Polizei beendet in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) eine illegale Corona-Party. (Symbolbild)

Die Polizei löst eine Corona-Party in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) auf. Als einige Teilnehmer die Beamten entdecken, ergreifen sie die Flucht.

Hann. Münden – Aufgrund der Corona*-Pandemie mussten bundesweit Clubs und Bars schließen. Trotz des Verbots werden vermehrt illegale Partys veranstaltet. Eine solche „Corona-Party“ musste nun auch die Polizei in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) beenden.

Die Party wurde am Samstagabend, 26.12.2020, auf dem Abenteuerspielplatz an der Haarthstraße veranstaltet. Ein anonymer Hinweis informierte die Polizei, dass auf dem im Wald gelegenen Spielplatz trotz Corona-Kontaktverbot zahlreiche Personen ausgelassen feiern und Alkohol trinken. Das berichtet die Polizei am Montag, 28.12.2020 in einer Pressemitteilung.

Trotz Corona-Regeln veranstalteten duzende Jugendliche auf einem Abenteuerspielplatz in Hann. Münden (Kreis Göttingen) eine Party.

Illegale Corona-Party im Landkreis Göttingen: Feiernde flüchten in den Wald

Als die Beamten der Polizei Hann. Münden gegen 23.50 Uhr am Parkplatz des besagten Spielplatzes eintrafen, nahmen sie aus einiger Entfernung schon laute Rufe, Unterhaltungen und einen Feuerschein wahr. Als die Feiernden die Polizisten schließlich entdeckten, ergriffen einige sofort die Flucht in den Wald.

Drei junge Frauen und vier Männer konnten die Beamten noch in der Grillhütte antreffen. Nach ersten Ermittlungen wurden schließlich elf Teilnehmer der Corona-Party im Alter zwischen 17 und 27 Jahren identifiziert. Die meisten stammten aus verschiedenen Orten in Nordhessen. Vier von ihnen kamen aus dem Landkreis Göttingen, davon drei aus Hann. Münden und eine Person aus Duderstadt.

Verständnis für den Einsatz der Polizei konnten die Feiernden nicht aufbringen. Sie reagierten uneinsichtig und aggressiv. Die Beamten sprachen für alle Personen einen Platzverweis aus und leiteten 18 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein. (Karolin Schäfer) *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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