Besucher fühlen sich nicht unsicher

Der Tag nach dem Terror: Weihnachtsmarkt in Münden wird normal besucht

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Lassen sich vom Besuch des Mündener Weihnachtsmarktes nicht abhalten: Norbert Triebel (links) aus Wilhelmshausen und Dieter Schmidt aus Holzhausen.

Hann. Münden. Am Tag danach ist auch auf dem Weihnachtsmarkt in Hann.Münden der Terroranschlag von Berlin beherrschendes Thema.

Was in der Hauptstadt passierte, sei entsetzlich, sagt Petra Ippensen, die im Glühweinstand Masche arbeitet. „Ich fühle mich hier aber nicht unsicher, Terroristen suchen große Menschenmassen, um auf sich aufmerksam zu machen, nicht so einem Markt wie in Münden.“

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Dieter Schmidt aus Holzhausen hält beispielsweise den Weihnachtsmarkt in Kassel für gefährdeter. Er genießtmit Norbert Triebel aus Wilhelmshausen einen Apfelglühwein. „Wir können nichts machen, aber wir lassen uns von derartigen Taten auch nicht abschrecken und gehen weiter auf den Weihnachtsmarkt“, erzählt Triebel.

„Ich hoffe nicht, dass Berlin Auswirkungen auf den Mündener Markt hat, aber ich glaube es nicht“, erzählt Irina Haag, Lebensgefährtin des Marktbetreibers Guido Eichbaum. Dass sich die Polizei ab und zu mal sehen lasse, sei nicht verkehrt, mehr Polizei sei aber auch nicht erforderlich, sagt Haag.

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