460 000 Sendungen pro Tag

Paketzentrum in Staufenberg: Rekordmengen auch nach Weihnachten

Momentan laufen täglich etwa 460 000 Pakete über die Förderbänder in Lutterberg.
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Momentan laufen täglich etwa 460 000 Pakete über die Förderbänder in Lutterberg.

Corona-Zeit ist Bestell-Zeit: Viele Menschen ordern ihre Ware im Internet. Damit haben die Paketzentren alle Hände voll zu tun. Auch das in Lutterberg (Staufenberg). Anders als in den vergangenen Jahren bleibt die Menge auch nach Weihnachten auf einem Rekordhoch.

Lutterberg – Weiterhin viel Betrieb im Paketzentrum in Staufenberg. Das teilt Pressesprecher Thomas Kutsch von der Deutschen Post DHL Group mit, der für die Bereiche Nord-/ Osthessen und Thüringen zuständig ist. Bereits vor Weihnachten seien Rekordmengen gemeldet worden.

Mene von Paketen übertrifft den Trend der vergangenen Jahre

Täglich würden momentan pro Werktag etwa 460 000 Pakete und Päckchen in ein- und abgehender Richtung bearbeitet. Dies sei ein neuer Rekord, so Kutsch. „Zum Vergleich: An Spitzentagen vor Weihnachten waren dies etwa 540 000 Paketsendungen und an normalen Tagen sind es rund 390 000 Pakete und Päckchen“, wird der Leiter des Staufenberger Paketzentrums, Manfred Grahneis, zitiert. So wird deutlich, dass die Menge der Pakete momentan den Trend der vorherigen Jahre übertrifft.

„So was hatten wir vorher noch nie“

Hintergrund dafür sei laut Kutsch, dass viele Menschen durch den andauernden Lockdown sich ihre Ware im Internet bestellen. „So was hatten wir vorher noch nie“, fügt der Pressesprecher an. Dazu komme noch der Versand von Retourensendungen und das Einlösen von Weihnachts-Geschenkgutscheinen. All das führe zu den neuen Rekordmengen. Insgesamt, so Kutsch, wurden von der Post in den Zeiträumen vor Heiligabend manchmal 64 Millionen Pakete wöchentlich sortiert. Zum Vergleich: 2019 seien es in den stärksten Wochen etwa 47 Millionen Pakete gewesen.

Das Paketzentrum im Staufenberger Ortsteil Lutterberg deckt seit 1994 als „Zentrales Drehkreuz der Paketlogistik“ in der Region die Gebiete Nord-und Osthessen, Südniedersachsen bis Göttingen sowie Teile Thüringens (Heiligenstadt) und Nordrhein-Westfalens (Warburg) ab. (Jens Döll)

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