Dieter Falk und seine Söhne gaben Konzert in Münden

Konzert in St. Blasius-Kirche vor 280 Besuchern: Die Band Falk & Sons mit von links Dieter Falk, Max Falk, Paul Falk und Christoph Terbuyken. Foto: Kuri

Hann. Münden. Johann Sebastian Bach und Paul Gerhardt in der erfrischenden Interpretation von Dieter Falk und seinen Söhnen Paul (18) und Max (21) war ein Hörerlebnis der besonderen Art und ein Genuss für die Ohren.

Pfingstmontag trat der Musikproduzent mit seiner Band Falk & Sons vor 280 Gästen in der St. Blasius-Kirche in Hann. Münden auf, unterstützt von Bassist Christoph Terbuyken.

„Das wollten wir Münden einfach mal gönnen“, so Susanne Rieke-Scharrer von der Evangelisch-lutherischen Stadtkirchengemeinde Münden. Vier Jahre schon versuchte Helga Hillebrecht die Band Falk & Sons in die Stadt zu holen. In diesem Jahr zu Pfingsten ist es dem Kirchenvorstand gelungen. Falk, der selbst mal Kirchenmusiker war, ist heute einer der erfolgreichsten Musikproduzenten Deutschlands mit über 20 Millionen verkaufen CDs.

Lässig mit Sakko und in Turnschuhen lieferten sich die Herren ein impulsives Konzert und rissen ihr Publikum groovend mit.

Zwischen seinem musikalischen Streifzug durch die Geschichte des alten und neuen Chorals erzählte Dieter Falk Anekdoten, unter anderem von seinem Job als Juror der Fernsehsendung Popstars. Statt Kinder zum Üben zu knechten, solle man sie viel mehr die Freude an der Musik spüren lassen. Auch für die Gottesdienste wünsche er sich im Alltag moderne Musik, die zum mitmachen animiere.

Wie das geht zeigte Falk an seinem Flügel mit seiner Interpretation von „Lobet den Herrn“, „Halleluja“ oder „Eine feste Burg“ - einem Publikumswunsch.

Den frischen Wind, den Falk & Sons mit dem Programm „Toccata live“ in die Kirche gebracht hatte, wünschen sich viele Konzertbesucher häufiger. „Es müsste mehr solcher fröhlicher, authentischer und mitreißender Gottesdienste geben. Das spricht die jungen Menschen heute an“, so Marion Gerstenberg, deren Meinung sich viele Gäste anschlossen.

„Ein wunderbarer Abschluss zu Pfingsten. Es ist eine Freude, zu hören und zu sehen, wie die Band aufeinander hört und zusammenspielt. Sagenhaft“, schwärmt Roswitha Heins.

Der Applaus zu durchweg allen Stücken sprach für sich: Ein Konzert, das bei vielen Besuchern sicherlich noch eine Weile nachhallen wird.

Von Silke Kuri

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.