Per Video in Kontakt bleiben 

Rat der Samtgemeinde Dransfeld hat digital getagt

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Ungewöhnliche Sitzung: So sahen die die PC-Monitore der Ratsmitglieder in Dransfeld bei der ersten Videokonferenz in der Samtgemeinde aus.

15 Ratsmitglieder tagten wegen der aktuellen Kontaktsperre mit Hilfe von Video und Telefon 

Weil wegen der aktuellen Kontaktsperre eine direkte Zusammenkunft nur unter stark erschwerten Bedingungen möglich ist, hat der Rat der Samtgemeinde Dransfeld zum ersten Mal überhaupt in Form einer Videokonferenz getagt.

Von den 15 Ratsmitgliedern, die in der Regel an der Sitzung teilnehmen, waren die meisten per Video und einige wenige nur per Telefon zugeschaltet. „Das ist schon etwas ganz anderes und mit einer echten Ratssitzung nicht zu vergleichen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers, der die Sitzung in erster Linie zu Testzwecken einberufen hatte. „Mann kann sich zwar unterhalten, man kann Rückfragen stellen und man sieht auch zum Teil die Emotionen der Teilnehmer, aber Gespräche untereinander sind nicht möglich“, so Eilers.

Als einziger Punkt stand sein Bericht auf der Tagesordnung. Darin ging er unter anderem auf die aktuelle Coronasituation in der Samtgemeinde ein und berichtete, wie das Rathaus derzeit aufgestellt ist. „Im Mai werden wir uns zu einer ordentlichen Sitzung treffen müssen, weil wir unter anderem die neuen Ortsbrandmeister offiziell in ihr Amt einführen müssen“, so Eilers. Dafür werde man dann aber wohl die gesamte Stadthalle inklusive der Turnhalle nutzen müssen, um den vorgeschriebenen Abstand zwischen den Teilnehmern einzuhalten.

„Eine Videokonferenz ist gut, um miteinander in Kontakt zu bleiben“, lautete das Fazit des Bürgermeisters. Es werde während der Corona-Krise sicher nicht die letzte Konferenz dieser Art gewesen sein, „auch wenn sie keine wirkliche Alternative zu einer echten Ratssitzung ist“.  per

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