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Dransfeld: Votum für Sanierung des Kinderbeckens und PV-Anlage

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Von: Per Schröter

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Wenn im Erlebnisbad in Dransfeld am 11. Juni die neue Freibadsaison eingeläutet wird, müssen sich die Besucher wie bereits im Vorjahr an ein striktes Hygienekonzept halten.
Das Erlebnisbad Dransfeld hat in dieser Saison eine positive Entwicklung hinter sich. (Symbolbild/Archiv) © Per Schröter

Der Ausschuss für Freizeit, Gleichstellung, Jugend, Senioren und Soziales stimmte für PV-Anlage und Erneuerung des Planschbeckens für das Erlebnisbad. Dessen Saison sei dieses Jahr gut gelaufen. Die Investitionen kosten aber einiges an Geld.

Varlosen – Nach zwei durch Corona bedingt ganz schwachen Jahren hat das Dransfelder Erlebnisbad in der zurückliegenden Saison wieder deutlich mehr Besucher verzeichnet. Das geht aus dem Sachstandsbericht des stellvertretenden Samtgemeindebürgermeisters Marco Gerls während der Sitzung des Ausschusses für Freizeit, Gleichstellung, Jugend, Senioren und Soziales (FGJSS) hervor.

Dransfeld: Ausschuss beriet über das Schwimmbad

„Die Saison hat sich deutlich besser entwickelt als die beiden vorausgegangenen“, sagte Gerls. Mit Einnahmen von 63.500 Euro sei man beinahe an die von 2019 und damit des letzten Jahres ohne Corona-Pandemie herangekommen, als die Einnahmen bei 68.000 Euro lagen. Im vergangenen Jahr hatte man gerade einmal 23.800 Euro eingenommen. „Mit dem aktuellen Ergebnis liegen wir im Mittelfeld der Jahre bis 2019“, so Gerls weiter.

Die positive Entwicklung führte der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister neben dem Wegfall vieler Corona-Beschränkungen vor allem auf das Wetter zurück. Nachdem der Mai noch viel zu kalt und regnerisch gewesen war, hatte es ab Juni einen echten Traumsommer gegeben. „Allerdings wurden vermutlich wegen des anfänglich nicht so tollen Wetters weniger Saisonkarten verkauft“, sagte Gerls. Seien im Vorjahr beispielsweise noch 58 Familienkarten verkauft worden, waren es diesmal nur 46.

Was die laufenden Kosten für das Freibad angeht, hätten diese wegen gestiegener Bewirtschaftungs-, Unterhaltungs- und Personalkosten deutlich über Vorjahresniveau gelegen. „Beim Gesamtergebnis liegen wir mit einem Minus von rund 220.000 Euro aber nur etwa 10.000 Euro über dem des Vorjahres“, so Gerls. Ein Grund dafür seien die erneut „großartige Unterstützung“ durch den Förderverein, ohne des es das Bad wohl längst nicht mehr gäbe.

Dransfeld: 350 000 Euro für die Erneuerung des Kinderplanschbeckens

Wegen der angespannten wirtschaftlichen Gesamtlage und der Prognose, dass die Samtgemeinde und ihre Mitgliedsgemeinden im kommenden Jahr mit einem Gesamt-Haushaltsdefizit von 800 000 Euro rechnen müssen, stellte Marco Gerls die Frage in den Raum, ob die geplante Investition von 350 000 Euro für die Erneuerung des Kinderplanschbeckens verschoben werden soll. „Es wird definitiv nicht günstiger, wenn wir es jetzt hinauszögern“, sagte Frank Bethe (Freie Wähler).

„Wenn wir jetzt die Möglichkeit haben, sollten wir es auch machen.“ Dem stimmten die Ausschussmitglieder genauso einhellig zu wie dem Antrag der Verwaltung, im Zuge ihrer Bemühungen zur Energiewende die Planungen für den Bau einer kleinen Photovoltaikanlage auf dem Erlebnisbadgelände aufnehmen zu können. Dabei sollen nach Wunsch der Ausschussmitglieder alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. (Per Schröter)

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