24 Jahre Kommunalpolitik

Dransfeld: Hartmut Bührmann war Vorsitzender des Samtgemeinderats

Hartmut Bührmann verabschiedet sich aus der Kommunalpolitik.
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Hartmut Bührmann verabschiedet sich aus der Kommunalpolitik.

Mit der Kommunalwahl im September sagte Hartmut Bührmann tschüss und trat nicht mehr zur Wiederwahl an. 24 Jahre lang war in der Politik aktiv, stand zuletzt dem Dransfelder Samtgemeinderat vor.

Bühren – 24 Jahre lang war Hartmut Bührmann ehrenamtlich in der Kommunalpolitik aktiv, stand zuletzt fünf Jahre lang dem Dransfelder Samtgemeinderat als Vorsitzender vor und leitete dessen Sitzungen. Mit der Kommunalwahl im September sagte der 69-Jährige leise tschüss und trat nicht mehr zur Wiederwahl an.

Bührmann: Mitgestalten, weil Heimat ihm am Herzen lag

„Mein Heimatdorf hat mir immer am Herzen gelegen und ich wollte es gerne mitgestalten“, begründet der Bührener seinen einstigen Einstieg in die Kommunalpolitik. Das war 1997, als er erstmals als Nachrücker für die SPD in den Gemeinderat einzog. Zwischen 2006 und 2011 legte er dort eine Pause ein, um dann wieder durchgehend bis zu diesem September – zuletzt als stellvertretender Gemeindebürgermeister – aktiv zu sein. „Besonders eingesetzt habe ich mich im Gemeinderat immer für die Belange des Kindergartens“, erzählt Bührmann.

Dass er 2003 (ebenfalls als Nachrücker) in den Samtgemeinderat einzog, war eher zufällig. „Ich war von mehreren Seiten gefragt worden, ob ich mir das nicht vorstellen könnte“, erinnert sich der gelernte Werkzeugmacher und spätere Industriemeister zurück. „Ich habe mich also sozusagen dazu überreden lassen.“

„Ich habe im Samtgemeinderat viele Leute getroffen, die ich sonst nie kennengelernt hätte“

Bereut hat der 69-Jährige, der von 1993 bis 2001 als Ortsbrandmeister die Freiwillige Feuerwehr in Bühren leitete, diesen Schritt aber nie.

„Ich habe im Samtgemeinderat viele Leute getroffen, die ich sonst nie kennengelernt hätte“, sagt er. Die 18 Jahre dort beschreibt er als „teilweise sehr spannend“. Beispielsweise hätte er nie geglaubt, „dass das mit der Entschuldung der Samtgemeinde funktionieren wird“. Es sei aber teilweise auch „etwas nervig“ gewesen – wie beim Thema Windenergie.

Dass er in seiner letzten Wahlperiode Vorsitzender des Samtgemeinderates wurde, lag daran, dass er bei der Wahl 2016 die meisten Stimmen aller SPD-Mitglieder bekommen hatte. „Da habe ich dann auch den Anspruch auf das Amt angemeldet“, erzählt Bührmann, für den dieses Amt „ein guter Abschluss“ seiner kommunalpolitischen Karriere war. „Ursprünglich war mein Plan gewesen, die 20 Jahre in der Kommunalpolitik vollzumachen“, sagt Hartmut Bührmann. „Jetzt sind es doch 24 Jahre geworden.“ Langweilig werde es ihm in der Zukunft bestimmt nicht.

Bührmann bleibt weiter in Bühren aktiv

„Zum einen bin ich ja in unserer mobilen Einsatztruppe in Bühren aktiv, die überall dort im Dorf Hand anlegt, wo es etwas zu reparieren oder zu verschönern gibt“, sagt er. „Zum anderen werde ich die Möglichkeit nutzen, hin und wieder als Zuhörer zu Ratssitzungen zu gehen und mich dort eventuell auch mal bei den Einwohnerfragestunden einzubringen.“ (Per Schröter)

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