Bilderausstellung

Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft stellt Fotos in Jühnde aus

Das Lieblingsmotiv von Fotoaktion-Initiator Hubertus Menke zeigt eine Schafsherde vor dem westlichen Tor des Jühnder Schlosses zwischen Kirche und Tieplatz.
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Das Lieblingsmotiv von Fotoaktion-Initiator Hubertus Menke zeigt eine Schafsherde vor dem westlichen Tor des Jühnder Schlosses zwischen Kirche und Tieplatz.

In Jühnde (Samtgemeinde Dransfeld) locken alte Bilder Interessierte an. Sie zeigen Gebäude, wie sie früher aussahen. Veranstalter ist die Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft.

Jühnde – Wer dieser Tage durch Jühnde fährt, der bekommt links und rechts des Weges so einiges zu sehen und zu entdecken. Im gesamten Dorfbereich sind historische Fotos aufgestellt, die Ansichten der entsprechenden Straßenzüge und von Häusern zeigen, die es so gar nicht mehr gibt oder die so umgebaut wurden, dass sie auf den alten Fotos kaum noch zu erkennen sind.

Bilder zeigen das Jühnde aus der Vergangenheit

„Wir haben versucht, die Bilder nahezu so aufzustellen, wie der jeweilige Fotograf die Aufnahme seinerzeit gemacht hat“, sagt Initiator Hubertus Menke, Ortsheimatpfleger und Vorsitzender der Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft, die das Projekt finanziert hat. „Manchmal gibt es nur noch eine Hausecke, die als Anhaltspunkt dient“, so Menke.

Fotoausstellung der Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft Jühnde: Vor der ehemaligen Schmiede, an der es zwischenzeitlich sogar eine Tankstelle gab, sind gleich drei Fotos aufgestellt.

Jühnde: insgesamt 73 Bilder ausgestellt

Dass die letzten der insgesamt 73 Bilder im Din-A3-Format für die unter dem Titel „Gestern, Heute, ? – Jühnder Blickwinkel“ laufende Ausstellung am vergangenen Samstag aufgestellt wurden, hat einen einfachen Grund. Da nämlich fand die letzte Mitgliederversammlung der Sohnrey-Gesellschaft statt, die sich am Ende des Jahres auflösen wird.

„Wir haben auch Bilder in der Ausstellung, die sich auf Sohnrey und seine Zeit in Jühnde beziehen – wie etwa ein Foto von 1929, das vor der „Lindenhütte“ entstand, als in Sohnreys Anwesenheit eine Gedenktafel enthüllt wurde. Oder von seiner Umbettung 1949 in seine letzte Ruhestätte auf den Jühnder Kirchfriedhof, ein Jahr nach seiner Beisetzung in Neuhaus im Solling, berichtet Menke.

Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft verabschiedet sich

Mit dieser Ausstellung werde sich die Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft nun aus dem Kulturleben in Jühnde und Südniedersachsen verabschieden. „Wir danken für die vielfache Unterstützung in der Vergangenheit und bei der Vorbereitung dieser Ausstellung und wünschen allen Bilderguckern viel Spaß und anregende Gedanken“, so der Vorsitzende. (Per Schröter)

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