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Problem mit Spielmann-Halle: Veranstaltungen mit mehr als 200 Personen nicht mehr erlaubt

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Von: Per Schröter

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Die Friedrich-Spielmann-Halle kann derzeit wegen Brandschutzauflagen nur eingeschränkt genutzt werden.
Die Friedrich-Spielmann-Halle kann derzeit wegen Brandschutzauflagen nur eingeschränkt genutzt werden. © Per Schröter

Probleme in Jühnde (Samtgemeinde Dransfeld): In der Spielmann-Halle darf es nur noch Veranstaltungen bis maximal 200 Teilnehmern geben. Bis zur Kirmes im kommenden Jahr soll eine Lösung gefunden werden.

Jühnde – Die Zukunft der Friedrich-Spielmann-Halle als Austragungsort für Veranstaltungen aller Art war Thema im Rat der Gemeinde Jühnde.

Jühnde: Wie geht es weiter mit der Halle?

Wie die Anfang Oktober ausgefallene Kirmes zeigte, hat Jühnde ein Problem. Weil sich Auflagen des Landes hinsichtlich des Brandschutzes geändert haben, darf die Friedrich-Spielmann-Halle offiziell nun noch als Sporthalle genutzt werden.

Mareike Spielmann
Mareike Spielmann, Bürgermeisterin von Jühnde. © Per Schröter

„Veranstaltungen mit mehr als 200 Personen, wie sie normalerweise während der Kirmes, des Karnevals oder zum Jahreswechsel stattfinden, sind dagegen nicht mehr erlaubt“, sagt Bürgermeisterin Mareike Spielmann.

Auch wenn dieses Problem schon seit mehreren Jahren besteht, hatte man beim Landkreis bislang stets eine Sondernutzung für die in den 1980er-Jahren erbaute und auch als Dorfgemeinschaftshaus genutzte Halle beantragen können, wodurch größere Veranstaltungen trotz der geänderten Auflagen möglich wurden. „Das ist jetzt aber leider nicht mehr möglich“, berichtete Spielmann. Feierlichkeiten seien jetzt nur noch bis zu einer Obergrenze von 200 Personen erlaubt.

Veranstaltungen nur bis zur Obergrenze von 200 Personen

„Das einzuhalten ist bei Veranstaltungen mit Kartenvorverkauf natürlich möglich, bei einer Kirmes-Disco aber eben nicht“, so die Bürgermeisterin.

Um das zu ändern, hat die Gemeinde einen Architekten beauftragt, einen Blick auf die Halle zu werfen. „Wir wollen auf ein solides Fundament stellen, dass unser Dorfgemeinschaftshaus auch wieder eine Sport- und Veranstaltungshalle wird“, sagte Mareike Spielmann. Als nächstes soll ein Fachmann ein Brandschutzkonzept erstellen, das dann mit dem Architekten zusammen umgesetzt werden soll. „Wir hoffen, dass sich die Kosten im Rahmen halten werden“, sagt die Bürgermeisterin. Bislang habe die Gemeinde rund 5000 Euro in dieser Sache ausgeben müssen.

„Unser Ziel ist es, noch vor der nächsten Kirmes im Oktober kommenden Jahres fertig zu sein“, so Spielmann. Das hänge aber natürlich nicht zuletzt davon ab, wie schnell man die entsprechenden Genehmigungen von der zuständigen Behörde bekommt. (Per Schröter)

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