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Mühle in Bühren lockt Besucher am Pfingstmontag

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Von: Per Schröter

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Die imposante Wasserradanlage von Manfred Fischer zog am Mühlentag auch in diesem Jahr wieder die Besucher in ihren Bann.
Die imposante Wasserradanlage von Manfred Fischer zog am Mühlentag auch in diesem Jahr wieder die Besucher in ihren Bann. © Per Schröter

Die Wasserradanlage in Bühren zog viele Besucher an. Am Pfingstmontag fand der Deutsche Mühlentag statt. Bereits zum neunten mal zeigte Manfred Fischer seine Anlage.

Bühren – Reger Besucherandrang herrschte am Pfingstmontag (06.06.2022) auf dem Grundstück von Manfred Fischer in Bühren. Bereits zum neunten Mal beteiligte sich der Maschinenbaumeister mit seiner selbst gebauten Wasserradanlage am Deutschen Mühlentag. Und die Aktion, die vom örtlichen Heimat- und Kulturverein organisiert wurde, war auch diesmal ein voller Erfolg.

Bürgen: 2007 die Mühle gebaut

Zahlreiche Besucher kamen teils von weit her, um sich die 2007 gebaute Anlage anzusehen und etwas über die Geschichte und die Technik von Wassermühlen zu erfahren. Zu diesem Zweck hatten die Veranstalter mehrere Schautafeln vorbereitet.

Darauf konnte man sich neben der Mühlentechnik und -geschichte und dem „Mühlendorf“ Bühren auch über Nutzpflanzen, das Ernten und Dreschen und die Geschichte der Gemeinde Bühren informieren. Außerdem erläuterte Ortsheimatpfleger Georg Hoffmann anhand eines von ihm selbst gebauten Modells die Wirkungsweise einer Wassermühle.

Die Wassermühle: Die Göttinger Jutta und Rainer Foethke ließen sich anhand eines Modells von Ortsheimatpfleger Georg Hoffmann (links) die Wirkungsweise erläutern.
Die Wassermühle: Die Göttinger Jutta und Rainer Foethke ließen sich anhand eines Modells von Ortsheimatpfleger Georg Hoffmann (links) die Wirkungsweise erläutern. © Per Schröter

Bei einem von Bettina Fischer angeführten Rundgang ging es für die Teilnehmer zudem auf einem Teilstück des Bühreners Kulturpfades vom Veranstaltungsort bis zur Kirche, wo beim „Cafe’ up‘n Kerkhuwe“ leckeren selbst gebackenen Kuchen gab. Seine imposante Wasserradanlage hatte Manfred Fischer vor nunmehr 15 Jahren innerhalb von nur sechs Monaten angefertigt, einen 130 Meter langen Wasserzulauf angelegt, aus 80 000 Kilogramm Sand und Steinen eine Stützmauer gebaut, Stahlträger und Eichenholzbohlen verlegt und darauf einen Unterstand mit Sitzgelegenheiten gebaut. Das benötigte Holz hatte die Realgemeinde gestiftet, alles andere hatte Fischer aus eigener Tasche bezahlt. (Per Schröter)

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