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Markt der Möglichkeiten an der Oberschule Dransfeld

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Von: Kim Henneking

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Das Familienzentrum der Samtgemeinde bietet Beratung für Eltern und Kinder an. Die Glitzer-Tattoos von Jennifer Hund (vorne links) und ihrer Kollegin kamen bei den Schülern gut an.
Das Familienzentrum der Samtgemeinde bietet Beratung für Eltern und Kinder an. Die Glitzer-Tattoos von Jennifer Hund (vorne links) und ihrer Kollegin kamen bei den Schülern gut an. © Kim Henneking

Der Markt der Möglichkeiten fand an der Oberschule Dransfeld statt. Zahlreiche Organisationen zeigte sich den Schülern. Wo findet mal Hilfe? Wer hilft mir, wenn ich alleine bin? waren zentrale Fragen.

Dransfeld – An wen kann ich mich wenden, wenn ich Hilfe brauche? Angst habe? Alleine bin? Antworten dazu haben Kinder und Jugendliche der Oberschule Dransfeld beim Markt der Möglichkeiten gefunden.

In der Sporthalle der Oberschule haben sich neun Institutionen aus dem Landkreis Göttingen vorgestellt, die sowohl Ansprechpartner für schwierige Situationen sind als auch Freizeitbeschäftigungen und Ausbildungsplätze in der Region anbieten.

Dransfeld: Markt der Möglichkeiten klärte über Hilfen

Darunter die Arbeiterwohlfahrt, die Arbeitsagentur, das Zentrum für Kinderschutz und Kinderrechte, die Polizei, die Verkehrswacht, das DRK-Familienzentrum, die Jugendhilfe Hann. Münden und die Landkreis-Programme „Jugend stärken im Quartier“ und „Stay Dorfkind“.

Das Familienzentrum der Samtgemeinde bietet Beratung für Eltern und Kinder an. Die Glitzer-Tattoos von Jennifer Hund (vorne links) und ihrer Kollegin kamen bei den Schülern gut an.
Das Familienzentrum der Samtgemeinde bietet Beratung für Eltern und Kinder an. Die Glitzer-Tattoos von Jennifer Hund (vorne links) und ihrer Kollegin kamen bei den Schülern gut an. © Kim Henneking

Mithilfe von Spielen und Aufgaben kamen sie mit den jungen Besuchern ins Gespräch und stellten ihre Angebote vor.

So hatte Klaus Ulbricht von der Verkehrswacht Münden beispielsweise eine VR-Brille dabei, mit der die Schüler 13 Verkehrssituationen erleben und zwischen richtigem und falschem Verhalten wählen konnten.

Dransfeld: „Das ist eine lockere Kontaktmöglichkeit“

Eva Topmöller von der Arbeitsagentur ist Berufsberaterin für Schüler der Abschlussjahrgänge. An ihrem Tisch gab es Logik-Spiele zu lösen, die technisch interessierte Schüler ansprechen sollen. Jennifer Hund vom DRK-Familienzentrum hatte Abzieh-Tattoos mit bunten Farben und Glitzer im Gepäck.

„Das ist eine lockere Kontaktmöglichkeit“, sagt die Organisatorin und Schulsozialpädagogin Alexandra Oechsner.

Diese erste Begegnung soll die Kinder auf die Angebote aufmerksam machen und so Hemmungen abbauen, wenn sie einmal Gesprächsbedarf haben - wenn sie nicht mehr in die Schule gehen wollen, oft mit ihren Eltern streiten, Mobbing erfahren oder Sorge um die Zeit nach der Schule haben.

Der Markt findet alle zwei Jahre an der Oberschule statt, informiert Oechsner. Dieses Jahr falle er etwas kleiner aus, da viele Einrichtungen einen Besuch aufgrund von Personalmangel nicht ermöglichen konnten. Alle 240 Kinder aus den Jahrgängen fünf bis zehn besuchten die Infostände in der Sporthalle mit ihren Lehrern. Auch Schüler der benachbarten Grundschule waren zu einem Besuch eingeladen. (Kim Henneking)

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