Absperrung bei Sturmschäden zu oft missachtet: Jetzt kommen Schranken

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Ein immer wiederkehrender Anblick in der Niemetalstraße: Nach einem Sturm muss ein umgestürzter Baum beseitigt werden.

Samtgemeinde Dransfeld. Die Samtgemeinde Dransfeld ist mit ihrer Geduld am Ende: Zu oft wurden Absperrungen der Niemetalstraße von Verkehrsteilnehmern missachtet und umfahren oder sogar einfach zur Seite geräumt.

Jetzt sollen feste Schranken installiert werden. Die Straße zwischen Löwenhagen und Bursfelde verläuft durch den Wald. Bei Sturm stürzen dort immer wieder Bäume auf die Fahrbahn oder drohen umzustürzen, sodass die Strecke dann für den Verkehr gesperrt wird.

Allerdings, so berichtete Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers im Bauausschuss, seien diese mobilen Absperrungen so oft von Autofahrern beiseite geräumt worden, dass die Gemeindemitarbeiter praktisch im Halbstudentakt nach dem Rechten sehen mussten. Denn die Samtgemeinde ist für die Sicherheit verantwortlich.

Autofahrer, die eine Absperrung zur Seite stellen und durchfahren, bringen nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch nachfolgende Verkehrsteilnehmer, für die die Straße nicht mehr als gesperrt erkennbar ist.

Appelle und Strafzettel brachten keine nachhaltige Besserung. Auch der Hinweis „Lebensgefahr!“ beeindruckte offenbar nur Wenige.

Die stabilen Schranken zu beiden Seiten der gefährdeten Strecke werden sich weder öffnen noch umfahren lassen.

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