Ausschuss geht Vorschläge durch

Bauauschuss Scheden: Feinplanung für die Quantzstraße

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Viel Diskussionsbedarf: Der Ausschussvorsitzende Wilfried Bouws (von links), Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling, Karl-Heinz Fuchs, Hans-Jürgen Beister, Andreas Scheibe und Walter Koch bei der Begehung des Bauausschusses. 

Die seit Jahren geplante Sanierung der Schedener Quantzstraße inklusive der Gehwege war einziges Thema bei einer Begehung des Bauausschusses.

Scheden – Los ging es im westlichen Bereich der Quantzstraße, wo in einem Seitenarm der Straße zunächst über die mögliche Installation einer Ladestation für Elektrofahrzeuge diskutiert wurde. Dieser Vorschlag war während einer Gemeinderatssitzung gemacht worden, wurde am Samstag aber verworfen.

„Wir werden im Zuge der Straßensanierung zwar die Infrastruktur für eine solche Ladestation schaffen und die nötigen Kabel legen, die Säule aber noch nicht aufstellen“, berichtete der Ausschussvorsitzende Wilfried Bouws (Wählergemeinschaft Scheden) im Anschluss an die Begehung. Da der Anteil der Gemeinde an der rund 12 000 Euro teuren Ladestation immer noch stolze 6000 Euro betrage (der Rest werde gefördert), wolle man zunächst abwarten, ob in den kommenden Jahren in Scheden überhaupt der Bedarf dafür entstehe.

Da es in diesem durch die Schede von der eigentlichen Quantzstraße getrennten Teil der Straße Bereiche gebe, die als Gehweg nicht benötigt würden und Anwohner diese Bereiche inzwischen als Beete angelegt hätten, wolle man diesen Zustand auch so belassen.

Weiter östlich im Bereich des Schedener Ehrenmals schauten sich die Ausschussmitglieder, die von Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling, Gemeindebüroleiter Andreas Scheibe sowie mehreren Ratsmitgliedern und Bürgern begleitet wurden, die dortige Wallmauer an.

Weil diese bislang nicht mit einer Entwässerung versehen ist und dies bei den stärker werdenden Wetterereignissen auf Dauer gefährlich für die Mauer werden könnte, empfahl der Ausschuss, sie mit einer entsprechenden Entwässerung versehen zu lassen.

„Im Bereich der Quantzstraße 44 bis 46 wird die Bushaltestelle erneuert“, berichtete Bouws weiter. Dabei werde die aktuell vorhandene und laut Aussage der zuständigen Verkehrsbetriebe nicht mehr benötigte Haltebucht verschwinden. „Dafür wird der Gehweg an dieser Stelle begradigt und es wird ein kleines Buswarthäuschen aufgestellt“, so der Ausschussvorsitzende.

Eine größere Änderung wird es auch am östlichen Ende der Quantzstraße an der Einmündung des Kohlweges geben. „Weil der Gehweg dort nur zwischen 40 und 60 Zentimeter breit und das kein tragbarer Zustand ist, wird er auf 1,20 Meter verbreitert“, so Bouws. Da auf der anderen Straßenseite die Häuser bis an die Straße herangebaut seien, müsse die Quantzstraße für die Maßnahme an dieser Stelle um 60 bis 80 Zentimeter verengt werden.

Bevor die Ausschreibung für die Sanierung der Quantzstraße erfolgen kann, müssen die Vorschläge des Bauausschusses noch im Gemeinderat bestätigt werden. „Mit etwas Glück können die Arbeiten dann noch in diesem Jahr, spätestens jedoch im kommenden Jahr beginnen“, sagt Wilfried Bouws.

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