Freiwillige Retter halfen bei Feuer, Wasser und Unfällen

Feuerwehren der Samtgemeinde Dransfeld ziehen Bilanz: 134 Einsätze im Jahr 2016

Stolz auf die neuen Fahrzeuge in der Samtgemeinde (von links): Joachim Gesterling (Ortsbrandmeister Barlissen), Frank Bete (Ortsbrandmeister Löwenhagen), Ulf Köhler (Ortsbrandmeister Imbsen), Ulrike Klinge (stellvertretende Löschgruppenführerin Ossenfeld), Mathias Eilers (Samtgemeindebürgermeister) und Karsten Beuermann (Gemeindebrandmeister) mit den im vergangenen Jahr neu angeschafften Fahrzeugen. Foto: Feuerwehr

Samtgemeinde Dransfeld. 134 Einsätze mit 17 Verletzten, Feuer, Wasser, Unfälle: Die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Dransfeld haben beim Jahresabschluss des Gemeindekommandos zusammen mit Politik und Verwaltung auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, berichtet Feuerwehrsprecher Matthias Freter.

Mit 134 Einsätzen hatten die Freiwilligen Feuerwehren etwas mehr zu tun als 2015 (114), aber glücklicherweise habe es keine Einsätze mit Todesopfern gegeben. Allerdings retteten die Feuerwehrleute 17 verletzte Personen bei 14 Verkehrsunfällen.

Von 42 wetterbedingten Einsätzen mussten 31 während eines Starkregens im Juni innerhalb weniger Stunden abgearbeitet werden. Elf Entstehungsbrände, zwei Kleinbrände, ein Mittel- und ein Großbrand führten zu insgesamt 36 Brandeinsätzen. Bei dem Scheunenbrand Mitte März in Scheden waren fast alle Feuerwehren der Samtgemeinde sowie Hemeln und Mielenhausen im Einsatz. Einmal half die Ortsfeuerwehr Scheden in Mielenhausen aus.

Die Statistik zählt weiterhin neben vier Hilfeleistungen (Ölspur, Tragehilfe Rettungsdienst), 23 sonstigen Einsätzen (unter anderem Verkehrssicherungen, Brandsicherheitswachen, herrenlose Tiere), auch 14 blinde Alarme.

Ausbildung

Im Januar vorigen Jahres nahmen acht Jugendfeuerwehrmitglieder und fünf sogenannte Quereinsteiger an der „Truppmannausbildung“ für den aktiven Dienst teil. Für die aktuell anstehende „Truppmannausbildung“ haben sich 24 Personen angemeldet, davon stammen 20 aus den Jugendfeuerwehren, „womit die tolle Nachwuchsarbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren bestätigt wird“, so Freter weiter. Höhepunkt war für die Jugendfeuerwehren das Gemeindezeltlager in Wittenborn bei Bad Segeberg mit 123 Teilnehmern.

Zusätzlich zu den wöchentlichen Übungsdiensten wurden im vergangenen Jahr 58 Lehrgänge (Absturzsicherung, Atem- und Chemieschutz, Maschinisten, Technische Hilfeleistung, Sprechfunker, Trupp- und Gruppenführer) in Potzwenden und Celle besucht. 81 Atemschutzgeräteträger und 22 Chemieschutzträger haben sich durch Übungsdurchgänge und die notwendigen Untersuchungen einsatzbereit gehalten.

Bedingt durch die Umstellung auf Digitalfunk nahmen weitere 91 Kameraden an Schulungen teil. Ein Feuerwehrmitglied erwarb den Lkw-Führerschein. Außerdem nahmen die Feuerwehren an einer Ausbildung am ICE-Rettungszug, an einem sogenannten Hohlstrahlrohrtraining sowie einem Durchgang in der Wärmegewöhnungsanlage Bad Gandersheim und einer Sicherheitsunterweisung zum Thema „Sonder- und Wegerechte“ teil.

Ehrungen 

Neben zahlreichen üblichen Ehrungen und Beförderungen wurden wieder einige Besondere ausgesprochen: Ehrennadel in Silber des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für die langjährigen Ortsbrandmeister Oliver Pagel (Bühren), Carsten Degenhardt (Dransfeld), Carsten Piassek (Varlosen). (red/tns)

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