Drei Generationen, ein Zirkus

Circus Baroness gastiert in Dransfeld

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Artistenfamilie aus Osnabrück: Monolito, Vivian, Joena (hinten von links) sowie Dilayne (5) und Lourdes (3) Lauenberger vom Zirkus Baroness.

Dransfeld. Wenn man den Platz am Kestenmühlenweg betritt, melden sich Elsa und Olaf lautstark zu Wort. Die weißen Gänse dienen dem dort gastierenden Circus Baroness als Alarmanlage.

Von Freitag, 20. Juli, bis Sonntag, 22. Juli, lädt der Wandercircus aus Osnabrück zu insgesamt vier Auftritten mit Artistik, Luftakrobatik, Feuer- und Tiershow auf den Kestenmühlenweg in Dransfeld ein.

Circus Baroness, das sind zwei Familien mit drei Pferden, zwei Hunden, vier Eseln, zwei Lamas, zwei Hühnern und zwei Miniponys. „Exotische Tiere haben wir nicht im Programm“, sagt Circusleiter Monolito Lauenberger, „unsere Kamele und Wasserbüffel müssen wir auf unserem Hof in Osnabrück lassen, weil immer mehr Städte Circussen verbieten, mit solchen Tieren aufzutreten“. Der Artist hat auch eine Ausbildung zum Tierpfleger gemacht. „Jedes Wochenende werden unsere Tiere vom Veterinäramt untersucht“, sagt der Circusleiter. Alte Tiere erhielten auf dem Heimathof ihr Gnadenbrot. „Wir kümmern uns bis zum Lebensende um sie.“

Der Circus zieht das ganze Jahr umher, eine Winterpause wird nicht eingelegt. Die Städte werden ein halbes Jahr im Voraus gebucht. Unter der Woche reist der Circus an und baut sein Zelt und die Gehege auf. Am Wochenende finden Auftritte statt, dann wird abgebaut und in der neuen Stadt geht es von vorne los. Eine Lehrerin reist mit der Familie durch Deutschland, um die Kinder zu unterrichten.

Der Kartenverkauf beginnt eine Stunde vor jeder Vorstellung. Ermäßigungskarten sind in den örtlichen Geschäften erhältlich. Das Zelt ist temperiert. 

Kontakt: 0157 36 94 88 21

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