Samtgemeinde ist skeptisch

Dransfeld: Energieverbrauch detailliert untersuchen?

Theoretisch hätte die Samtgemeinde Dransfeld die Möglichkeit, noch Fördermittel zu beantragen für eine energetische Untersuchung diverser Liegenschaften.

Samtgemeinde Dransfeld – Darüber informierte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss. Es gebe noch Mittel beim Energie-Effizienz-Netzwerk, die aber bis Ende dieses Monats abgerufen werden müssten. Rathaus, Feuerwehrhäuser, Schulen könnten mit Wärmebildkamera untersucht, Verbräuche systematisch erfasst und ausgewertet werden, um Möglichkeiten ausloten zu können, wo man noch Energie sparen könnte, skizzierte es Eilers.

40 Prozent der Kosten würden den Zuschuss abgedeckt, 60 Prozent müsste die Gemeinde selbst tragen, was 3500 bis 5000 Euro wären.

Im Umweltausschuss stieß der Vorschlag auf Skepsis: Es sei wenig sinnvoll, Geld für Beratungen auszugeben, wenn man das Geld nicht habe, dann auch gemäß der Beratungsergebnisse zu investieren, sagte Klaus Ahlborn, SPD.

„Was können die Berater besser als die Handwerker?“, fragte Manfred Menke, CDU. Er erinnerte an die Untersuchungen und Überlegungen, die unternommen worden, als die Idee eines Biomasse-Heizwerks im Raum stand. Auf diese Erkenntnisse könne man zum Beispiel zurückgreifen.

Eilers berichtete, dass in absehbarer Zeit die Heizungen in den Schulen ohnehin erneuert werden sollten. Diese funktionierten zwar noch, aber neuere Modelle benötigten deutlich weniger Energie.

Der Samtgemeindeausschuss hat sich mit dem Thema befasst und habe bereits Nein zu einem Antrag gesagt, berichtete Eilers auf HNA-Anfrage. Der Rat muss über das Thema noch abstimmen.    

Rubriklistenbild: © dpa

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