Ja zur Erweiterung der Biogasanlage Jühnde

Dransfeld. Die Biogasanlage in Jühnde war Thema im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Dransfeld.

Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Dransfeld hat die Erweiterung der Biogasanlage Jühnde im Flächennutzungsplan einstimmig durchgewunken.

Unabhängig davon ist die Aufstellung des Bebauungsplanes für die betreffende Fläche östliche der Anlage, mit der sie spitzenlastfähiger gemacht werden soll (die HNA berichtete).

Im nächsten Schritt wird der Entwurf der 11. Änderung des Flächennutzungsplanes öffentlich ausgelegt. Außerdem steht die weitere Beteiligung von Behörden und Trägern öffentlicher Belange auf dem Programm.

In der zuvor erfolgten Auslegung des Entwurfs sind sieben Stellungnahmen von Behörden und Trägern öffentlicher Belange eingegangen sowie drei von Bürgern. Dieser Stellungnahmen wurden im Einzelnen nicht besprochen. In der pauschalen Bewertung hieß es, es gingen keine gesteigerten Gefahren und Auswirkungen von den Erweiterungsplänen aus, die berücksichtigt werden müssten.

Ein Anlieger der Biogasanlage kritisierte, dass die Gefahr bestehe, dass in der Anlage über 10 000 Kilogramm Gas gelagert werden könnten. Dann werde sie zu einer so genannten Störfallanlage, was Auswirkungen auf den Flächennutzungsplan habe. Sein Fazit: „Es werden Gefahren negiert.“

Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) sagte, in der Anlage solle nicht mehr Gas als bisher produziert werden. Vielmehr ginge es darum, die Anlage für die Stromerzeugung zu optimieren, um bedarfsgerecht erneuerbare Energie zur Verfügung zu stellen.

Außerdem gab es Hinweise aus der Zuhörerschaft auf die Einhaltung von Lärmbelastungen und auf die Berücksichtigung des Trinkwasserschutzgebietes im dortigen Bereich. (zhp)

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