Besser ausgerüstet in den Einsatz

Feuerwehr Meensen freut sich über neues Fahrzeug

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Neu ersetzt alt: Mit einem großen symbolischen Schlüssel wurde die Übergabe des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs, rechts im Bild, an die Ortsfeuerwehr Meensen besiegelt. Hier von links: Stellvert retender Gemeindebrandmeister Holger Kamm, Gemeindebrandmeister Karsten Beuermann, stellvertretender Ortsbrandmeister von Meensen Alexander Schob, Schedens Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling, Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers.

Die Ortsfeuerwehr Meensen hat nun offiziell ein neues Fahrzeug: Kürzlich wurde das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) übergeben.

Meensen –  Das berichtet Feuerwehrsprecher Matthias Freter. Seinen Namen habe das TSF durch die entnehmbare Feuerlöschkreiselpumpe (Tragkraftspritze) zur Brandbekämpfung.

Die Tragkraftspritze gehört zu der Ausrüstung, die aus dem alten Fahrzeug, einem Daimler-Benz 310 Kastenwagen, Baujahr 1990, übernommen wurde. Die Spritze ist mit Baujahr 2001 deutlich jünger als das alte Auto. Das wurde nach 29 Jahren Dienst und knapp 30 000 Kilometern Laufleistung ausgemustert.

Das neue TSF sei ein Mercedes-Benz Sprinter 514 mit 136 PS und einem zulässigen Gesamtgewicht von fünf Tonnen. Im November war es, für die Belange der Feuerwehr ausgebaut, in Rendsburg abgeholt worden.

Gefahren werde dürfe es mit Führerschein Klasse B (3,5 Tonnen) mit interner Einweisung und einer Schulung.

Neben der feuerwehrtechnischen Beladung, die größtenteils von dem alten Fahrzeug übernommen wurde (Schläuche, wasserführende und wasserfördernde Armaturen), gab es Neu- und Ergänzungsbeschaffungen:

Das Fahrzeug hat 389,4 Meter Schlauchlänge an Bord, vier Atemschutzgeräte (vorher zwei Stück) sowie eine vierteilige Steckleiter (vorher: zweiteilig) von 8,40 Metern Länge, mit der die Retter bis ins zweite Obergeschoss kommen.

Außerdem im neuen TSF untergebracht sind: Digitalfunk und Analogfunk, Handsprechfunkgeräte, Atemschutzüberwachungstafel für eingesetzte Atemschutzgeräteträger, Lichtmast, Stromerzeuger, Lichtbrücke auf Stativ, Motorsäge mitsamt Schutzausrüstung, Tauchpumpe, Schwimmsauger, Hochdrucklöschgerät, Schleifkorbtrage, Schlauchtragekörbe, Absicherungsmaterial, Brandfluchthauben für zu rettende Personen sowie Räumgerät wie Besen und Schaufeln.

Das Fahrzeug verfügt über eine sogenannte Umfeldbeleuchtung. Gekostet habe es rund 75 000 Euro.

Es sei das dritte Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Meensen, berichtet Freter weiter, das erste war ein VW T1.

Die Ortsfeuerwehr Meensen wurde 1946 gegründet. 1974 kam die Jugendfeuerwehr dazu. Zurzeit gibt es in Meensen 27 Aktive, davon fünf Frauen. Die Jugendfeuerwehr habe derzeit vier Mitglieder und kooperiert mit der in Jühnde.

Das Feuerwehrhaus war 1988 nach viel Eigenleistung am Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht worden.

Die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Dransfeld zählt insgesamt elf Ortsfeuerwehren, zwei Löschgruppen und einen Hydrantentrupp, hat zehn Jugendfeuerwehren, acht Kinderfeuerwehren und einen Spielmannszug.

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