Sperrung einfach weggeräumt

Gefahr durch gelockerte Bäume: Autofahrer ignorierten Sperrung und fuhren sich fest

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Warnung vor den Folgen von „Friederike“: Die Straße, die auf Höhe von Gut Wellersen von der B 3 in Richtung Varlosen abzweigt, ist gesperrt.

Samtgemeinde Dransfeld. Zwei Autofahrer hatten sich im Schnee festgefahren - auf Straßen, die eigentlich gesperrt waren. 

Die Bäume, die auf die Fahrbahnen gefallen waren, sind an vielen Orten zwar bereits weggeräumt. Dennoch bleiben Straßen gesperrt. So auch die zwischen Wiershausen und Meensen. Grund:  Sturm Friederike hat Bäume gelockert, die Wurzeln haben keinen Halt mehr. Viele Bäume lehnen in den Kronen anderer Bäume - und können jederzeit umfallen. 

Das scheint einige Autofahrer aber nicht zu interessieren: Mehrfach seien die Sperren einfach weggeräumt worden, berichten Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers und Stefanie Freitag vom Ordnungsamt. Diese Personen bringen damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer und Rettungskräfte in Gefahr. 

Sturm Friederike wütete im Altkreis Münden

Feuerwehreinsatz Uschlag Gemeinde Staufenberg Baum stürzte auf Haus
 © Feuerwehr Staufenberg
Feuerwehr Hann. Münden sperrt Straße ab, Sturm Friederike, Lange Straße, Foto: Große
 © Große
Sturm Friederike, umgeknickte Strommast Bonaforth / Foto: Welch
 © Welch
Feuerwehreinsatz auf der Bundesstraße 496
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Feuerwehreinsatz auf der Bundesstraße 496
 © Feuerwehr Rasche
Feuerwehreinsatz auf der Bundesstraße 496
 © Feuerwehr Rasche
Feuerwehreinsatz nach Strum im Mündner Stadtteil Kattenbühl
 © Feuerwehr Rasche
Sturm Friederike, umgestürzter Strommast, Bonaforth / Foto: Welch
 © Welch
Sturm Friederike, umgestürzter Strommast, Bonaforth / Foto: Welch
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Sturm Friederike, umgestürzter Strommast, Bonaforth / Foto: Welch
 © Welch
Sturm Friederike, umgestürzter Strommast, Bonaforth / Foto: Welch
 © Welch
In der Mündener Altstadt fegte Friederike von mehreren Dächern Ziegel auf die Straße  © Sangerhausen
Auch das Mündener THW beteiligte sich nach dem Sturm an den Aufräumarbeiten auf der Autobahn Foto: THW
Auch das Mündener THW beteiligte sich nach dem Sturm an den Aufräumarbeiten auf der Autobahn © THW
Foto: THW
Auch das Mündener THW beteiligte sich nach dem Sturm an den Aufräumarbeiten auf der Autobahn © THW

  „Wir sperren die Straßen nicht, um den Asphalt zu schonen, sondern weil es wirklich gefährlich ist!“ betont Eilers.  Besonders perfide: Hinter sich ließen diese Autofahrer die Straße offen. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer fuhren also völlig arglos in die Gefahrenzone hinein. Und dort drohten nicht nur instabile Bäume, sondern auch Eis und Schnee - gesperrte Straßen werden nunmal nicht geräumt. 

Allein am Freitagvormittag mussten Rettungskräfte zweimal ausrücken, um Autofahrer zu befreien, die sich auf den gesperrten Strecken im Schnee festgefahren hatten. 

Informationen rund um die Folgen des Sturmtiefs für die gesamte Region tragen wir hier zusammen.

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