Neues Angebot für Ältere: ASB investierte über eine Million Euro

ASB-Kreisverbandsgeschäftsführer Nils Borcherding (vorn rechts) freute sich über das große Interesse von älteren Bewohnern Dransfelds an der neuen Seniorentagesstätte. Foto: Schröter

Dransfeld. Mit einer Feierstunde und einem Tag der offenen Tür hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) am vorigen Samstag seine neue Seniorentagesstätte in Dransfeld eröffnet.

Nach der Tagesstätte in Lutterberg ist es bereits die zweite Einrichtung dieser Art, die der ASB-Kreisverband Göttingen-Land im Altkreis Münden betreibt. Für den Neubau, dessen Fertigstellung rund ein halbes Jahr dauerte, wurden mehr als eine Million Euro investiert.

„Wir sind sehr froh, dass wir hier in Dransfeld eine dieser beiden großartigen Einrichtungen haben dürfen“, betonte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers. Die neue Tagesstätte runde das ohnehin sehr gute Angebot für Menschen aller Altersklassen, dass Dransfeld im sozialen Bereich habe, noch einmal ab. „Und für meinen Geschmack ist das hier alles sehr, sehr schön geworden“, lobte Eilers vor allem die geschmackvolle Inneneinrichtung.

Auch Dransfelds Bürgermeister Rolf Tobien freute sich über die neue Tagesstätte. „Sie ist sowohl für die Gemeinde als auch für die Stadt enorm wertvoll“, sagte er.

Auf mehreren hundert Quadratmetern bietet die neue Einrichtung alles, was es zur Beschäftigung, Unterhaltung und Pflege von maximal 20 Tagesgästen bedarf: Zwei große Aufenthaltsräume mit gemütlicher Sitzecke, Elektrokamin, Gesellschaftsspielen und Bastelutensilien. Zwei Küchen, in denen das Essen zubereitet wird. Großzügige sanitäre Einrichtungen. Und weitere Zimmer, die von kleineren Gruppen oder auch einzelnen Gästen genutzt werden können. Dazu ein Außenbereich, der im Frühling begrünt werden soll und der dann bei schönem Wetter von den Gästen genutzt werden kann.

„Konzipiert ist diese Tagespflegestätte für Senioren mit Einschränkungen“, erläuterte Nils Borcherding, Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Göttingen-Land. Diese würden bei sich zuhause vom Fahrdienst abgeholt und dort auch wieder hingebracht werden. In der Tagesstätte werden sich zwischen 8 und 16 Uhr sieben Pflegekräfte (alles neu geschaffene Arbeitsplätze) um das Wohl der Gäste kümmern.

„Dabei ist es auch möglich, Senioren mit leichter und mittlerer Demenz zu betreuen“, betonte der stellvertretende ASB-Kreisverbandsgeschäftsführer Matthias Lange. Zu seiner Überraschung hätten sich bislang nicht nur Senioren aus dem Altkreis für das neue Angebot interessiert. „Uns liegen sogar schon einige Anmeldungen aus Göttingen vor“, so Lange.

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