Ansturm auf Rodelwiesen: Park-Chaos am Gaußturm durch Einbahnstraße entschärfen

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Schnee am Hohen Hagen bei Dransfeld: Die Fahrbahn hinauf zum Gaußturm ist ohnehin verengt, wenn dann noch seitlich Autos parken, wird es im Begegnungsverkehr kritisch.

Dransfeld. Wer am Wochenende auf den Hohen Hagen zum Schlittenfahrn wollte, fand sich im Park-Chaos wieder. Die Stadt arbeitet an einer Lösung.

Der Ansturm auf die Rodelwiesen war riesig, bestätigt Stadtdirektor Mathias Eilers, der dort selbst unterwegs war.

Das führte dazu, dass die Schneefans ihre Autos entlang der Straße parkten, die aber durch den Schnee sowieso schon verengt war. Ein gefährlicher Begegnungsverkehr war die Folge. „Die Situation war kritisch“, so Eilers.

Darum verhandele die Stadt auch gerade mit dem Landkreis als Verkehrsbehörde, um die Erlaubnis zu erhalten, die Straße zum Gaußturm kurzfristig zur Einbahnstraße erklären zu können. Wenn so viel Schnee wie voriges Wochenende auf den Berg lockt, könnte dessen Gipfel dann von Dransfeld aus angefahren werden. Der abfahrende Verkehr würde auf die L 559 am Hägerhof vorbei wieder nach Dransfeld geleitet. Diese Verkehrsführung würde dann entsprechend ausgeschildert.

Den Parkplatz am Gaußturm zu räumen wäre sehr aufwendig und würde nur 15 bis 20 Stellplätze bringen, so Eilers auf HNA-Nachfrage. Das hätte bei einem Besucherandrang wie am Wochnende nicht viel gebracht. Der Streudienst hatte am Wochenende aber ohnehin vollauf damit zu tun, die Straßen freizuhalten.

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