Wieder mehr Jugendliche sollen angelockt werden

Skaterplatz Dransfeld: Zwei neue Anlagen aufgebaut

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Neue Anlagen: Mitarbeiter einer Spezialfirma und des Bauhofs der Stadt stellten auf dem Skaterplatz Dransfeld am Mittwoch zwei neue Elemente auf, die wieder mehr Jugendliche auf dem Platz am Kestenmühlenweg locken sollen.

Dransfeld. Arbeiter haben am Mittwoch auf dem Skaterplatz Dransfeld zwei neue Anlagen aufgebaut. Ab Samstag können sie benutzt werden.

Der Skaterplatz in Dransfeld ist um zwei Attraktionen reichen. Am Mittwoch stellten Mitarbeiter einer Spezialfirma und des Bauhofs der Stadt zwei neue Elemente auf, die wieder mehr Jugendliche auf dem Platz am Kestenmühlenweg locken sollen.

Knapp acht Jahre ist es her, dass die Stadt Dransfeld den Skaterplatz eingeweiht hat. Seither ist dort viel passiert. Wurde der Platz in der Anfangszeit von den Jugendlichen sehr gut angenommen, sorgten gleich mehrere Ereignisse dafür, dass die Attraktivität stark litt. Zunächst wurde im April 2013 zwei hölzerne Rampen durch Vandalismus zerstört und mussten abgebaut werden, so dass nur noch eine fest installierte Rampe übrig blieb. Im Juni desselben Jahres fiel dann die Skaterhütte, die bei schlechtem Wetter auch als Unterstand diente, einem Feuer zum Opfer. Die Zahl der Jugendlichen, die den Platz nutzten, sank rapide.

Spenden für den Platz

Nachdem sich der Stadtrat und der Präventionsrat für den Erhalt des Platzes eingesetzt und man von der Gerichtshilfe eine großzügige Spende bekommen hatte, folgte vor zwei Jahren der Wiederaufbau der Skaterhütte. Mit den beiden neuen Elementen, für deren Aufbau am Dienstag sogar ein Kranwagen benötigt wurde und die ab kommenden Samstag benutzt werden können, ist der Platz so attraktiv wie nie zuvor.

Auch Anfänger im Blick

„Die neue Quaterpipe ist eher fortgeschrittene Skater geeignet, das flache Manual-Pad dagegen für Anfänger“, sagt Dransfelds Kinder- und Jugendreferent Rochus Winkler. Die Gesamtkosten für die beiden insgesamt 8000 Kilogramm schweren Elemente bezifferte er mit 9000 Euro.

„Dieses Geld stammt zum Teil noch aus der Gerichtshilfespende, zum Teil aber auch aus Spenden der VR-Bank und des Landkreises“, so Winkler. Selbst die Jugendlichen, die den Platz bereits in der Vergangenheit nutzten, hätten sich mit einer Spende über mehrere hundert Euro an den Kosten beteiligt.

„Wir hoffen, dass der Platz jetzt wieder deutlich belebter sein wird“, sagt Rochus Winkler. „Und das nicht nur durch junge Skater, sondern auch durch andere Jugendliche.“

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