SPD-Unterbezirk Göttingen: Oppermann im Amt bestätigt

Der neue SPD-Unterbezirksvorstand (von links): Bärbel Diebel-Geries, Nortrud Rieman, Doris Glahn, Thomas Oppermann, Andrea Riedel-Elsner, Sören Steinberg und Tom Wedrins sowie der in den Beisitz gewechselte Manfred Wesemann. Foto: Schröter

Dransfeld. Beim Parteitag des SPD-Unterbezirks Göttingen in Dransfeld stellten sich die Mitglieder mit klarer Mehrheit hinter ihren bisherigen Vorsitzenden.

Thomas Oppermann heißt der alte und neue Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Göttingen. Auf dem Parteitag in der Dransfelder Stadthalle bestätigten die Mitglieder Oppermann, der auch Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion ist, mit großer Mehrheit im Amt.

Nachdem sich der langjährige stellvertretende Vorsitzende Manfred Wesemann vom Ortsverband Hann. Münden nicht zur Wiederwahl gestellt hatte und künftig als Beisitzer fungieren wird, wurden Nortrud Rieman (Hann. Münden), Doris Glahn (Duderstadt), Sören Steinberg (Rosdorf) und Tom Wedrins (Göttingen) als Stellvertreter Oppermanns gewählt. Die bisherige Finanzbeauftragte Bärbel Diebel-Geries wurde ebenso im Amt bestätigt wie die Bildungsbeauftragte Andrea Riedel-Elsner.

„Ich danke Euch für Euer vertrauen und freue mich auf die anstehenden Aufgaben“, sagte Thomas Oppermann nach seiner Wiederwahl. Dazu zähle vor allem die Kommunalwahl im kommenden Jahr. Um sich darauf einzustimmen, war ein umfangreicher Leitantrag eingebracht worden, der dann auch intensiv diskutiert wurde. Unter dem Titel „Für eine soziale und demokratische Politik im neuen Landkreis Göttingen“ formuliert dieser Antrag klare Forderungen für eine zukunftsfähige Region. Dazu gehören unter anderem der Breitbandausbau, die Stärkung des Arbeitsmarktes und Ausbildungsstandorts, ein neues Mobilitätsmanagement für den Landkreis, eine effiziente Kulturförderung und die Stabilisierung des ländlichen Raumes insgesamt. Dieser Leitantrag wurde ebenso von den Mitgliedern beschlossen wie ein Antrag der Jungsozialisten (Jusos) auf Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung.

Eine besondere Ehrung hatte es gleich zu Veranstaltungsbeginn für den Dransfelder Heinrich Rehbein gegeben. Unter dem Beifall der zahlreichen Genossen zeichnete Thomas Oppermann den 76-jährigen ehemaligen Landrat und Bürgermeister der Samtgemeinde Dransfeld für dessen 60-jährige Parteizugehörigkeit aus. „Das ist wirklich etwas ganz Besonderes“, würdigte Oppermann „die große politische Lebensleistung“ Rehbeins. Damit gehöre er „zu den weisen SPD-Mitgliedern“. (per)

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