940 Stunden fürs Freibad

Balancieren auf der Slackline: Das Band wird kurz über dem Boden locker gespannt. Foto: www.slackliner.de/nh

Dransfeld. Der Förderverein Erlebnisbad Dransfeld hat sich mit 940 Arbeitsstunden im vergangenen Jahr engagiert.

Eine Slackline soll dieses Jahr für das Erlebnisbad Dransfeld angeschafft und ein zweites Beachvolleyballfeld installiert werden: Diese besonderen Punkte nennt Herbert Ahlborn, gerade in der Mitgliederversammlung als Vorsitzender des Fördervereins Erlebnisbad Dransfeld wiedergewählt. Ein Budget in Höhe von 20 000 Euro für die Vereinsvorhaben insgesamt sei für dieses Jahr eingeplant. Der Verein hilft mit, das Freibad attaktiver zu machen, hat durch Investitionen zum Energiesparen beigetragen und wirbt für das Dransfelder Erlebnisbad.

In der Mitgliederversammlung wurden außerdem die Beisitzer Marcel Albarus und Matthias Corde wiedergewählt. Kassenwartin ist jetzt Sabine Thomas, und das Amt des Schriftwartes übernahm Ulrich Albrecht. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Viola Ahlborn und Prof. Dr. Axel Zeeck hatten nicht wieder kandidiert, berichtet Herbert Ahlborn. Im vergangenen Jahr sei der Verein von 305 auf 367 Mitglieder gewachsen - aktuell seien es bereits 370 Mitglieder.

Für Spenden und Sachspenden in Höhe von 3700 Euro bedankt sich der Verein bei den Spendern.

Voriges Jahr nahm der Verein am Hasenmelkerfest und am Weihnachtsmarkt teil, bestückte das Anschwimmerbuffet im Mai und veranstaltete das Sommerfest im Juli im Schwimmbad. Bei acht Jugendlichen nahm der Verein das Schwimmabzeichen ab, organisierte drei Kinderferienspaßaktionen mit Waffelbacken, das Nachtschwimmen im August und das Abgrillen am 2. Sepetmber. Dazu kam das vereinsinterne Frühschwimmen dienstags, donnerstags, samstags, sonn- und feiertags mit Beckenaufsicht.

Die Vereinsmitglieder verteilten gelbe Wertstoffsäcke in 17 Bezirken, und der Verein förderte 30 Kindern mit je 35 Euro den Schwimmkurs, heißt es auszugsweise im Geschäftsbericht.

Im Freibad stutzten die Mitglieder Büsche und Bäume, stemmten Fliesen und Estrich ab, bauten WCs ein und aus und harkten Laub. Sie stellten einen Betonsockel für den Fahnenmast her, setzten das Rutschenhaus am Planschbecken instand, wechselten Sonnenschirmstände aus: In Summe seien 940 Arbeitsstunden erbracht worden, heißt es im Jahresbericht.

Und auch die Liste der Anschaffungen, die der Verein für das Freibad getätigt hat, kann sich sehen lassen:

1000 Flyer, Stühle und Tische für den Kiosk-Sitzbereich sowie eine Eichenbank, Fahne inklusive Mast an den Garagen, zwei Uhren, zwei Sonnenschirme, drei Bäume, ein Frequenzumrichter „Planschbecken“, Absperrklappen für die Absorberanlage, eine Dosierpumpe und eine Speichererweiterung der Videoanlage. (tns)

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