Jecken ließen es krachen

Karnevalsparty in Dransfeld: Tanz, Gesang und freche Sprüche

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Gesangsduo: Felene Hischer (Susanne Henze) und Florian Goldeisen (Rüdiger Schild), brachten die Narren mit ihrem Auftritt zusammen mit einem Backgroundchor in Stimmung.

Dransfeld. Die Dransfelder Narrengilde begeisterte die Gäste am Samstagabend in der Stadthalle mit Gardetanz, Gesang und frechen Sprüchen in der Bütt.

Es war ein buntes Völkchen, das sich zur Karnevalsparty der Dransfelder Narrengilde am Samstagabend in der Stadthalle eingefunden hatte. Clowns, Zigeunerinnen, Piraten, leichte Mädchen, Katzen und Feen feierten die Aktiven auf der Bühne, forderten Zugaben, starteten Raketen und sangen Ohrwürmer mit. Ein gut gemischtes dreieinhalbstündiges Programm sorgte beim Publikum für Begeisterung. „Dransfeld Helau!“ schallte es immer wieder durch die blau-weiß geschmückte Halle.

Susanne Henze, Vorsitzende der Dransfelder Narrengilde, begrüßte die Jecken und Pappnasen. Dazu gehörten unter anderem Aktive und Vertreter befreundeter Karnevalsvereine wie die „Göttinger Rheintreue“, die Göttinger Szültenbürger Karnevalsgesellschaft Schwarz-Gold“ und der „Ballenhäuser Karnevals Club“. „Ohne unsere Karnevalsfreunde von außerhalb könnte die Narrengilde so ein Programm nicht auf die Beine stellen“, sagte Henze, die es sehr bedauerte, dass kein offizieller Vertreter der Samtgemeinde gekommen ist, wegen bereits zugesagter Termine wurde abgesagt. „Unser Bürgermeister wirbt immer für ein buntes Dransfeld. Wenn das hier nicht bunt ist, was dann“, fragte sich die Vorsitzende und fand bei den applaudierenden Besuchern Bestätigung.

Nah dran: Onkel Tante (Rüdiger Schild) unterhielt mit frechen Sprüchen und mischte sich ins Publikum.

Danach hatten die Narren der Samtgemeinde den Abend fest im Griff und hauten ordentlich auf die Pauke. Prächtige Programm-Nummern waren die spritzigen Tänze der Funken der Gastvereine. Die Mädchen wirbelten gekonnt mit Schwung und strahlendem Lächeln über die Bühne, es war eine wahre Augenweide. Grazil, mit Frische und Charme tanzten sie in Gruppen und Solo.

Zwischen den Programmnummern gab es immer mal wieder eine Pause zum Tanzen. Großen Applaus erntete die Onkel Tante (Rüdiger Schild aus Dransfeld) mit frechen Sprüchen: „Ich muss abnehmen, ich kann mich vor dem Spiegel nicht mehr sehen. Seit ich den Spiegel abgenommen habe, fühle ich mich besser“. „Fragt ein Reporter einen Mann zu seinem 75-jährigen Ehejubiläum, welches die schönste Epoche in der Zeit gewesen sei - die spontane Antwort, die fünf Jahre Kriegsgefangenschaft“. Aber auch einige frivole Klopfer waren dabei. Mit der „Euro-Generations-Gebiss-Norm“ beschäftigten sich die Büttenrednerinnen Sylke Walbrecht und Astrid Beuse der Göttinger Szültenbürger.

Gesangsduo 

Als Felene Hischer und Florian Goldeisen traten Susanne Henze und Rüdiger Schild auf. Zusammen mit einem Background Chor präsentierten sie Songs beispielsweise von Cindy & Bert. Darauf fuhren die Narren voll ab. Kaum zu glauben, dass sie diese tolle Programmnummer erst am Vormittag der Veranstaltung spontan einstudiert hatten.

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