Coverband True Collins rockte die Bühne in Dransfeld

Perfekt abgestimmte Lightshow: Die Coverband „True Collins“ bei ihrem Auftritt in der ausverkauften Dransfelder Stadthalle. Die Zuhörer waren begeistert. Fotos: Hild

Dransfeld. Die Coverband gab Freitagabend ein großartiges dreistündiges Konzert. 250 Besucher in der Stadthalle klatschten im Takt in die Hände und tanzten mit.

Man konnte es nicht glauben, doch die allerletzte Karte an der Abendkasse war heiß begehrt. Das Hoffen, dass noch Karten im letzten Moment zurückgegeben wurden, war groß. Es war am Freitagabend ein Konzert in der Dransfelder Stadthalle, das viele der begeisterten Besucher so schnell nicht vergessen werden.

Mit leuchtendem Heiligenschein und Kreuz in der Hand: Sänger Tom Ludwig bei der Showeinlage zum Lied „Jesus he knows me.“

Altersmäßig war es durchweg ein Publikum, dem man unterstellen würde, Phil Collins zu seinen Glanzzeiten erlebt zu haben. Die Coverband „True Collins“ war an dem Abend nach 2009 und 2011 nun zum dritten mal in Dransfeld, um mit den Konzertbesuchern eine große Party zu feiern. „Wir spielen den ganzen Abend Phil Collins und Genesis für euch. Wollt ihr eine Party?“, brachte der Frontsänger Tom Ludwig die Gäste in Schwung.

Nach einem kurzen musikalischen Intro starteten die fünf Musiker Tom Ludwig (Sänger), Ray Bildesheim (Keyboards, Vocals), Erik Schüßler (Drums), Harald Eisert (Guitars, Vocals) und Jörg Feser (Bass) mit dem Lied „Billy don´t you lose my number“ gemeinsam mit den 250 Besuchern durch.

In seinem Element: Gitarrist Harald Eisert.

War das Publikum nach den ersten beiden Liedern noch etwas zurückhalten, so war es ab dem Dritten gut, dass für dieses Konzert keine Bestuhlung vorgesehen worden war. Klassiker wie „No son of mine“ und „ Easy lover“ reihten sich bis zur Pause aneinander und ließen das Publikum begeistert mittanzen und mitklatschen. Nach der Pause dann der knapp zwei Stunden dauernde Endspurt.

Bei Liedern wie „Land of confusion“ sang der ganze Saal, bei „Invisible Touch“ oder „In the air tonight“, gab es kein Halten mehr. Es war niemand mehr im Saal, der sich nicht zur Musik bewegte, mitsang, oder einfach von der dem Original wirklich sehr nahe kommenden Musik mitreißen ließ. Nahezu alle Besucher hatten die Hände in der Luft, oder tanzten.

Partystimmung 

Energiegeladen fegte Ludwig über die Bühne, die komplette Show perfekt untermalt von einer speziell abgestimmten Lightshow. Showeinlagen mit leuchtendem Heiligenschein und Kreuz in der Hand beim Lied „Jesus he knows me“ , Ludwigs und Schüßlers Schlagzeugduell auf zwei Barhockern und das anschließende exzellente Schlagzeugsolo von Erik Schüßler trieben die Partystimmung weiter in die Höhe.

Zugabe 

Auch bei den lautstark geforderten Zugaben ließen sich die Musiker nicht lumpen. Kurzentschlossen tauchte Ludwig in die Besuchermenge ein und ließ sie über das Mikrofon mitsingen.

„Was wir hier heute auf der Bühne einen Spaß mit Euch hatten, ist unglaublich“, verabschiedete sich die Band nach dem dreistündigen Konzerterlebnis. „Unglaublich. Heute hatten wir zum ersten mal in den zehn Jahren ein ausverkauftes Konzert“, so Steffen Ramswig, zweiter Vorsitzender von Drakula (Dransfelder Kulturlandschaft e. V.).

Von Margitta Hild

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