Hasenmelkerlauf in Dransfeld

Über 400 Läufer waren beim Hasenmelkerlauf in Dransfeld am Start

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Los geht´s: Bei optimalen äußeren Bedingungen machten sich 85 Läufer auf die 10,6 Kilometer lange Strecke zum Hohen Hagen und zurück.

Dransfeld. Bestes Laufwetter und jede Menge gut gelaunte Teilnehmer – so lautet aus Sicht des Ausdauersportvereins (ASV) Velo Venezia Dransfeld das Fazit seines Hasenmelkerlaufs, der bereits zum 20. Mal in Folge am Maifeiertag Aktive von nah und fern anlockte.

Insgesamt 419 Läufer (und damit 30 mehr als im Vorjahr) waren gekommen, um auf einer der sechs angebotenen Distanzen an den Start zu gehen. Hinzu kamen auch diesmal wieder mehrere hundert Zuschauer, die das Sportgelände am Bleichanger säumten und mit ihren Anfeuerungsrufen für tolle Stimmung sorgten. „Damit können wir sehr zufrieden sein“, freute sich der ASV-Vorsitzende Dirk Krüger über die tolle Resonanz.

Dass der Hasenmelkerlauf einen besonderen Ruf genießt und bis weit über die Altkreisgrenzen hinaus bekannt ist, zeigt die Teilnahme von Jens Dransfeld.

Über 400 Läufer waren beim Hasenmelkerlauf in Dransfeld

Weil er seinen Familiennamen schon mehrfach auf dem Schild der Autobahnabfahrt bei Göttingen gelesen hatte und unbedingt einmal nach Dransfeld wollte, machte er sich schlau und stieß auf die Laufveranstaltung. Und auch wenn es beim 5000m-Lauf am Ende nur zu Platz 86 unter 142 gestarteten Teilnehmern reichte, war das Erlebnis für ihn dennoch die weite Anreise wert.

Mit 80 Jahren dabei

Der Titel „ältester Teilnehmer“ ging diesmal an Heinz Deppe vom TSV Wulften, der mit seinen 80 Jahren die 5000 Meter in beachtlichen 33:17 Minuten bewältigte und immerhin 19 zum Teil deutlich Jüngere hinter sich ließ.

„Insgesamt war es wieder einmal eine erfreulich reibungslose Veranstaltung“, sagte Dirk Krüger. Besonders gefreut habe ihn, dass die Langstrecke über 25 Kilometer, die wegen des 20-jährigen Vereinsjubiläums einmalig ins Programm aufgenommen worden war, die Teilnehmer gleich zweimal auf den Hohen Hagen geführt hatte, von den Aktiven sehr gut aufgenommen worden war. 

Der Dank des Vorsitzenden ging auch diesmal wieder an die vielen freiwilligen Helfer, die sowohl am Sportplatz als auch an der Strecke für einen reibungslosen Ablauf sorgten. „Ohne die vielen helfenden Hände wäre eine solche Großveranstaltung gar nicht zu stemmen“, meinte der ASV-Vorsitzende. 

Infos zu den Ergebnissen lesen Sie im Lokalsport der Print-Ausgabe.

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