Verkauf oder nicht weiter unklar

Verhandlung über Dransfelder Stadthalle ist kompliziert

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Der Eingang der Dransfelder Stadthalleja

Dransfeld. Die Stadthalle in Dransfeld ist, wie sie derzeit läuft, ein Defizit-Faktor im städtischen Haushalt. Verkaufen oder nicht? 

Diese Frage wurde wiederholt in den politischen Gremien diskutiert, am Ende erhielt die Verwaltung den Auftrag, mit dem Interessenten zu verhandeln.

Diese Verhandlungen laufen noch, sagte Stadtdirektor Mathias Eilers auf HNA-Anfrage, sie seien allerdings sehr schwierig. Denn es gehe nicht einfach um die Veräußerung eines Gebäudes – das könnte man relativ einfach schätzen und sich auf einen Preis einigen – sondern auch um die Frage ob und, wenn ja, unter welchen Vorzeichen die Stadt das Haus noch weiter nutzen könnte.

So gebe es beispielsweise einen Vertrag mit der Samtgemeinde, um den Schulsport in der Halle stattfinden zu lassen. Wenn die Halle auch weiter für den Sportunterricht zur Verfügung stehen soll, dann müsste geklärt werden, wie viel dafür an Miete gezahlt werden müsste. Das wiederum hätte Auswirkungen auf einen Verkaufspreis.

Wenn wiederum der künftige Besitzer das Gebäude nicht mehr öffentlich zugänglich halten will, müsste man für den Sport Ersatz beschaffen – was wiederum eine städtische Bewertung ganz anders aussehen lassen würde.

Für all diese Varianten gebe es keine Formel, die man anwenden könne.

Um weiterzukommen müssten Stadt und Investor jetzt Beispielrechnungen anstellen und diese miteinander vergleichen. Auf der Basis dieser Daten könnte das Thema erneut in den Rat gehen, der am Ende über den Verkauf entscheiden muss. 

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