Familienbetrieb Triest 

Der Weg zur perfekten Tanne: Weihnachtsbaumverkauf in Scheden

+
Der schönste Baum von allen: Der Familienbetrieb Triest half den Kunden, ihren perfekten Baum herauszusuchen. 

Beim Familienbetrieb Triest in Scheden war einiges los. Dort fand der Weihnachtsbaumverkauf statt. Für jeden gab es den richtigen Festtagsschmuck. 

Unermüdlich stellten die Mitarbeiter des Familienbetriebes Triest in Scheden am Samstag die Nordmanntannen (ausschließlich aus deutschen Baumschulen) um, damit die Kunden ihren als „Schönsten von Allen“-empfundenen Weihnachtsbaum herauspicken konnten.

Mit Abstand betrachtet, wurde er dann vielleicht wieder von den Kunden verworfen und ein anderer in Augenschein genommen. Ganze Familien, dick eingepackt mit Pudelmützen, Schals und dicken Jacken tummelten sich um die Bäume, bis der richtige für sie gefunden worden war. 

Besucher kommen auch aus dem Göttinger Raum

Teilweise kommen die Besucher seit Jahren auch aus dem Göttinger Raum, um stressfrei den Baum auszusuchen. Hitzig und lachend diskutieren, abschätzen ob er die richtige Größe und die perfekte Form hat. Zwischendurch immer wieder ein Umdrehen, Umarmen und Wiedertreffen mit Bekannten und Freunden, bevor die Suche weiterging.

Der Weihnachtsbaumverkauf auf dem Hof hat mittlerweile seit Jahren Tradition und ist ein gemütlicher Treff in der Vorweihnachtszeit. Es gehört einfach für viele dazu, den Baum in Micro-Weihnachtsmarktflair zu kaufen. 

Unter einer Überdachung waren Sitzgelegenheiten für die Besucher geschaffen worden, wo Sie nach der wichtigen Baumentscheidung bei unterschiedlichen Kuchensorten aus eigener Herstellung, 160 Portionen Erbsensuppe, Bratwürstchen und natürlich auch heißem Glühwein oder Kinderpunsch gemütlich zusammensitzen konnten und auch gerne taten. 

Ab nach Hause: Nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit dem Traktor wurden die Bäume transportiert.

Viele führte der Weg eben auch in den kleinen „Blumenstube“ von Heike Triest, direkt auf dem Hof. Manch einer nahm noch auf die Schnelle Weihnachtsgestecke mit, oder kleine Mitbringsel zur Jahreszeit passend.

Überall auf dem Gelände hörte man freudige „Hallos“, schon fanden sich Grüppchen für einen Plausch zusammen, während die Heißgetränke aus den Bechern dampften. Nach dem Kauf muss sich niemand mehr um den Transport kümmern, wer dies nicht möchte.

Lieferung der Weihnachtsbäume bis ins eigene Wohnzimmer

„Die Leute genießen einfach das Flair hier. Und wenn ältere Leute den Baum vielleicht nicht mehr aufstellen können, dann liefern wir sogar bis hinein ins Wohnzimmer und stellen ihn auf, damit sie ihren Weihnachtsbaum haben“, meint Henning Triest. 

Eine Woche lang vor diesem großen Tag ist bei Triests immer Ausnahmezustand, denn alle müssen bei den Vorbereitungen mit anpacken. Ein Teil der Bäume wird seit Jahren an Jugendeinrichtungen oder Schulden gespendet.

Bis 17 Uhr war der Verkauf geöffnet, ab 18 Uhr wurde das siebte Türchen vom lebendigen Adventskalender auf dem Hof geöffnet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.