Windkraft Solling-Vorland GmbH baut Windkraftanlage zwischen Dransfeld und Imbsen

Baubeginn: Die Bürgergesellschaft Windkraft Solling-Vorland GmbH errichtet zwischen Dransfeld und Imbsen eine neue Windenergieanlage – hier die beiden Geschäftsführer Ingrid Weide und Joachim Kelpe bei der Eröffnung der Baustelle. Foto: nh

Dransfeld/Imbsen. Die Bauarbeiten haben begonnen: Die Bürgerwind-Gesellschaft Windkraft Solling-Vorland GmbH, ansässig in Adelebsen, errichtet zwischen Dransfeld und Imbsen eine neue Windkraftanlage.

Wie berichtet, hatte der Landkreis Göttingen kürzlich die Baugenehmigung erteilt. Mit dem ersten Spatenstich eröffneten die Geschäftsführer der GmbH, Ingrid Weide und Joachim Kelpe, vor einigen Tagen die Baustelle.

Die 140 Mitglieder der Gesellschaft hätten sich für den Neubau entschieden, weil die beiden alten Anlagen der Gesellschaft demnächst abgebaut werden müssten: Sie hätten bald das Alter erreicht, das man Windkraftanlagen gebe, so Weide auf Anfrage, eine davon sei bereits 20 Jahre alt. Die beiden Anlagen stehen ebenfalls auf der Windvorrangfläche zwischen Dransfeld und Imbsen, auf der anderen Straßenseite.

Sie werden abgebaut und die Fläche werde wieder renaturiert, so Weide weiter. Dafür werde der Erdaushub von der neuen Baustelle zunächst auf der Fläche gelagert und nicht abgefahren.

Die Solling-Vorland plane nicht, am Standort der alten Anlagen noch eine neue zu errichten: Das wäre sehr nah am Ort, für die größeren Anlagen modernen Typs wäre dort gar kein Platz, sagt Ingrid Weide. Theoeretisch könnte man über eine neue Beplanung der Fläche erst nachdenken, wenn auch die anderen dort befindlichen Anlagen, die aber einem anderen Eigentümer gehören, auch einmal abgebaut sein würden.

Die neue Windenergieanlage soll die beiden alten ersetzen, ihre Leistung ist dementsprechend auch doppelt so groß wie die einer der kleineren Anlagen. Mit der erzeugten Strommenge könne man 2000 Haushalte versorgen. Mit der neuen Anlage könne die Gesellschaft weiterbestehen und „einen Beitrag zur Klimaverbesserung leisten. Die neue Anlage ist eine getriebelose E 115 von der Firma Enercon. Der Strom wird in das Netz der EAM eingespeist“, teilt die Solling-Vorland mit. Mit der Inbetriebnahme rechne man Ende des Jahres.

Zurzeit entstehe eine große Schotterfläche: Diese sehe riesig aus, sagt Weide, aber sie bleibe nicht bestehen. Es handele sich um die Montagefläche, die nach dem Aufstellen der Windenergieanlage wieder größtenteils zurückgebaut werde. Es bleibe dann eine wesentlich kleinere befestigte Fläche, auf der zum Beispiel Wartungsfahrzeuge stehen können. (tns)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.