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Fotografin Margitta Hild bringt Südniedersachsen ins Hochglanzformat

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Von: Kim Henneking

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Die Jühnder Straße bei Scheden hat die GEO-Kalenderredaktion überzeugt. Erfreut zeigt Margitta Hild das Kalenderbild am Ort der Entstehung.
Die Jühnder Straße bei Scheden hat die GEO-Kalenderredaktion überzeugt. Erfreut zeigt Margitta Hild das Kalenderbild am Ort der Entstehung. © Kim Henneking

Margitta Hild aus Scheden hat es geschafft. Ihre Bilder erscheinen in einem GEO-Kalender für das Jahr 2023. Es sind Fotos aus der Region, aus der Samtgemeinde Dransfeld, die dort veröffentlicht werden.

Scheden – Was haben hawaiianische Strände, kanadische Berglandschaften und der Serengeti-Nationalpark in Tansania mit der Samtgemeinde Dransfeld gemeinsam? Ihre Landschaften sind alle in großformatigen Kalendern für das Jahr 2023 zu finden. Das hat die Schedener Fotografin Margitta Hild geschafft.

Dransfeld: Margitta Hild ist mit Bildern in GEO-Kalender vertreten

Die professionelle Fotografin reist leidenschaftlich gern in skandinavische Länder, um dort zu unterschiedlichen Jahreszeiten Landschaften, Tiere und Polarlichter zu fotografieren. Eine Reise ohne Fotoplanung gibt es, für sie schon lange nicht mehr, erzählt sie im Gespräch mit der HNA. England, Schottland, Norwegen, Schweden und Island gehören zu ihren Zielen. Dort ist sie oft tagelang per Auto, Boot und zu Fuß unterwegs, um außergewöhnliche Lichtspiele, atemberaubende Landschaften und Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu fotografieren.

Während der Coronapandemie war es Margitta Hild nicht mehr möglich, in die Ferne zu reisen. So hat sie sich in ihrer Heimat auf die Suche nach Fotomotiven gemacht. „Man wird mit der Zeit etwas betriebsblind. Wir haben so eine tolle Natur, man muss nur rausgehen. Auch hier in unserer Heimat findet man wunderbare Motive“, sagt die Schedenerin. Sobald sie vor die Tür geht, sei ihre Kamera dabei. Nach einer Operation an der Schulter habe sie sogar ihre Kamera zeitweise einhändig bedient.

Bilder aus Scheden und Meensen in der Samtgemeinde Dransfeld

So sind Fotos von der Rapsblüte bei Meensen, der Jühnder Straße bei Scheden im Herbstlaub und der Kirschblüte in Witzenhausen entstanden, die sich in ihrer Schönheit mit Touristen-Hotspots aus aller Welt vergleichen lassen – wie man der Auswahl der Kalender-Redaktionen entnehmen kann. Für die Fotografin sei es eine erfreuliche Form der Anerkennung ihrer Arbeit, die eigenen Fotos in diesen Hochglanzformaten der führenden Kalenderverlage, neben Profifotografen gedruckt zu sehen. Wer Margitta Hild in den sozialen Medien folgt, weiß, dass sie nicht nur Landschaften fotografiert. Besonders ihre Wildtierfotos erfreuen sich großer Beliebtheit, darunter seltene Motive wie junge Fuchskinder im Wald, Eisvögel auf Beutejagd und Uhuküken im Horst.

Um diese Tierarten vor die Linse zu bekommen, ist die Fotografin auf Tipps von Ortskundigen angewiesen. Dieses Wissen gebe sie unter keinen Umständen weiter, um die Tiere zu schützen. Als vor Monaten ein Standort einer in Deutschland seltenen Eule bekannt wurde, wurde sie Zeugin von zahlreichen, teils rücksichtslosen Menschen, die alle Regeln der Tierfotografie missachteten, um ihr Foto zu bekommen. Die würde sie an ihren Spots nie riskieren, in dem er bekannt würde. Sie selbst sitzt teils stundenlang im Tarnzelt, um die scheuen Tiere zu Gesicht zu bekommen. „Wenn ein Foto nicht ohne eine Störung des Tieres möglich ist, dann verzichte ich auf das Foto“, sagt sie bestimmt.

Bildvorschläge für 2025 schon abgegeben

Die Auswahl für Kalenderfotos findet zwei Jahre im Voraus statt, erzählt Hild. Aktuell arbeitet sie an ihren Bildvorschlägen für Kalender des Jahres 2025. Wunderschöne Fotomotive, auch aus Südniedersachsen hat sie dafür genug. (Kim Henneking)

Service

Die Fotos sind in den GEO-Kalendern „Wege“ und „Wolkenspiele“ für das Jahr 2023 zu finden. Margitta Hilds Fotos sind unter fotopia-hild.de zu sehen.

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