Dritte Photovoltaik-Anlage in Betrieb: VHM setzen auf erneuerbare Energien

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Sie schalteten die neue Anlage an: Von links VHM-Sachgebietsleiter Stromversorgung Ingolf Grabenhorst, Bürgermeister Klaus Burhenne sowie Werner Pfütz und Thomas Günther, VHM.

Hann. Münden. Die Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM) haben am Donnerstag ihre dritte Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Diese befindet sich auf sieben Dachflächen der VHM-Zentrale und ist 350 Quadratmeter groß.

„Wir setzen seit Jahren auf erneuerbare Energien und werden auch in Zukunft vermehrt in regenerative Energien investieren“, sagte VHM-Geschäftsführer Werner Pfütz und fügte hinzu: „Noch vor fünf Jahren haben wir etwa 40 Prozent Atomstrom bezogen. Für dieses Jahr peilen wir nur noch 15,9 Prozent an und 2020/21 wollen wir ohne Atomstrom auskommen.“ Die neue Photovoltaik-Anlage kann Strom für etwa zehn bis zwölf Haushalte im Jahr produzieren. Sie wurde von der Firma Volta Konzept, die eine Filialniederlassung in Hann. Münden hat, gebaut, und die einzelnen Module der Anlage stammen von der Firma Antaris Solar in Bayern.

Insgesamt haben die VHM 120.000 Euro in die Anlage zur Gewinnung von Sonnenenergie investiert. „Den CO2-Ausstoß langfristig zu vermindern geht nur über die kommunalen Versorgungsunternehmen“, sagte der Hann. Mündener Bürgermeister Klaus Burhenne bei der Inbetriebnahme, zu der auch VHM-Aufsichtsratsmitglieder und Interessierte gekommen waren.

Nach dem offiziellen Startschuss für die dritte VHM-Photovoltaik-Anlage hielt Jochen Grebing von der Firma Antaris Solar noch einen Vortrag über die Zukunft der erneuerbaren Energien und erläuterte, wie eine Photovoltaikanlage funktioniert.

„In etwa 50 Jahren werden die fossilen Brennstoffe aufgebraucht sein“, erklärte Jochen Grebing. Ein Grund mehr für die VHM, weiterhin konsequent auf regenerative Energien zu setzen.

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