Haushalt

Dritter Plus-Haushalt in Folge: Bürgermeister stellt Staufenbergs Etat für 2021 vor

Das Rathaus der Gemeinde Staufenberg im Ortsteil Landwehrhagen.
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Das Rathaus der Gemeinde Staufenberg im Ortsteil Landwehrhagen. (Symboldbild und Archivbild)

In Staufenberg brachte Bürgermeister Bernd Grebenstein den Haushalt in den Rat ein. Dieser ist zum dritten Mal in Folge ausgeglichen.

Staufenberg – Zum dritten Mal in Folge bringt Staufenbergs Bürgermeister Bernd Grebenstein einen ausgeglichenen Haushalt in den Rat ein. Nach einem Plus von rund 168 200 Euro für 2020 sieht der Etatentwurf für 2021 einen Überschuss von 205 200 Euro vor. Einnahmen von 11 316 500 Euro stehen Ausgaben von 11 11 300 Euro gegenüber. Zugleich wies Grebenstein aber auch darauf hin, dass der Haushaltsentwurf für 2021 zwar vorsichtig gerechnet sei, er aber auch noch von der weiteren Corona-Entwicklung abhängig sei.

Eine Grafik des Haushaltes der Gemeinde Staufenberg 2021 (Quelle: Gemeinde Staufenberg)

Maßnahmenpaket in Staufenberg von Einsparungen und Steuererhöhungen

Positiv wird sich auf den Etat noch die Bedarfszuweisung des Landes Niedersachsen auswirken, die Höhe ist noch unklar. Für 2019 flossen 770 000 Euro, für das Jahr 2020 gab es rund 1 080 000 Euro. Für diese Zuweisungen hatte Staufenberg 2019 mit dem Land eine Zielvereinbarung zur Haushaltskonsolidierung vereinbart und selbst ein Maßnahmenpaket von Einsparungen und Steuererhöhungen beschlossen, mit dem die Gemeinde bis Ende 2023 einen Eigenanteil von 1 153 400 Euro zur Sanierung ihres Haushaltes aufbringen will. So steigt der Hebesatz für die Gewerbesteuer ab dem 1. Januar 2021 von 410 auf 430 Prozent. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Rat in seiner jüngsten Sitzung. Die Verwaltung rechnet mit einer Gewerbesteuereinnahme von 2 025 000 Euro, für 2020 hatte sie 1 752 100 veranschlagt.

Staufenberg kalkuliert mit höheren Einnahmen

Die höheren Einnahmen, mit denen kalkuliert wird, resultieren im Wesentlichen aus dem höheren Hebesatz. Wie sich aus den Zahlen weiter ergibt, geht die Gemeinde anders als die Stadt Hann. Münden bisher nicht davon aus, dass es bei der Gewerbesteuer coronabedingt Einbrüche geben wird.

Die Grundsteuer bleibt unverändert. Hier ist im Rahmen der Zielvereinbarung eine Erhöhung für 2022 vorgesehen. Dann soll der Hebesatz für die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Flächen) von 380 auf 430 Prozent steigen (Anstieg um 13 Prozent) und für die Grundsteuer B (bebaute und bebaubare Grundstücke) von 370 auf 420 Prozent (ebenfalls ein Anstieg um 13 Prozent). (Von Ekkehard Maaß)

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