Neuer Supermarkt

Edeka in Uschlag geht, Nahkauf kommt

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Für die Versorgung des neuen Markts mit regionalen Fleisch- und Wurstprodukten sorgt Metzgermeister Thorsten Leimbach (2. v.re.). Unser Bild zeigt ihn mit den Investoren André Riethmüller und Jan Kaiser (rechts) sowie Verkäuferin Astrid Dülfer. 

Die Pläne für den neuen Nahkauf-Markt in Uschlag stehen. Inzwischen haben die Investoren André Riethmüller und Jan Kaiser die Immobilie an der Niestetalstraße gekauft.

Am kommenden Samstag, 7. Dezember, ist letzter Verkaufstag von Edeka, dann wird das Geschäft ausgeräumt und Anfang Januar beginnt der Umbau.

Am 23. Januar wollen die künftigen Geschäftsführer Riethmüller und Kaiser die Kunden dann in ihrem Nahkauf begrüßen. Das ist zumindest die Zielvorgabe und setzt voraus, dass alles planmäßig verläuft. 

Das Geschäft soll komplett mit neuen Regalen bestückt werden, auch die Kühltresen werden durch solche ersetzt, die mit Blick auf die Energieeffizienz auf dem neuesten Stand der Technik seien. 

Auf rund 400 000 Euro beziffern die Investoren inzwischen die Investitionskosen, im August waren sie noch von einer deutlich niedrigeren Summe ausgegangen.

Im hinteren Teil des Gebäudes planen sie eine Sitzecke für die Kunden, um zu verweilen, eine kleine Pause einzulegen und einen Kaffee zu trinken.

Wie berichtet, werden alle bisherigen Mitarbeiter übernommen. Neu im Team ist seit einigen Wochen Thorsten Leimbach, Metzgermeister aus Oberlistingen bei Breuna, der auch künftig den Markt mit regionalen Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Herstellung versorgen wird. Auch für die Belieferung mit frischen Backwaren ist er zuständig. 

Die beziehe er von einer Bäckerei bei Warburg, sagt Leimbach. Er wird auch dafür sorgen, dass in der Zeit, wenn der Markt wegen Umbaus ab dem 9. Januar geschlossen ist, die Menschen in Uschlag vor Ort einkaufen können. Er steht dann mit einem Verkaufswagen jeden Tag von 8 bis 13 Uhr vor dem Geschäft. 

Am Samstag, 7. Dezember, wird er bereits dort sein und sein Angebot vorstellen. Kaiser und Riethmüller wollen mit ihrem Nahkauf-Konzept nicht nur die bisherigen Kunden halten, sondern neue hinzugewinnen. Auf den 600 Quadratmetern Verkaufsfläche werde ein kleiner, „aber sehr feiner Supermarkt“ entstehen. 

„Wir wollen es den Kunden so schön wie möglich machen, lokal einzukaufen und das ohne preisliche Nachteile“, sagt Kaiser.

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