Tierschutzverein hatte eingeladen

Ein Fest für Vier- und Zweibeiner

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Monika Görtelmeyer (links) mit Amy und Jessica Gebert mit Gismo machen ihren Vierbeinern den Parcours schmackhaft.

Hann. Münden. Fröhliches Miteinander beim Sommerfest und die Suche nach Besitzern gefundener Katzen - zwei Facetten des Tierschutzvereins Hann. Münden. 

Spaß hatten viele Hunde am Sonntag beim Sommerfest des Tierschutzvereins auf dem Gelände der Hundeschule HMÜ von Carolin Langkau. Denn sie konnten spielen, sich mit Übungen betätigen, beispielsweise einem Parcours mit Slalom, durch einen Tunnel laufen, durch einen Ring und über Hürden springen. Für die Besitzer gab es reichlich Gesprächsstoff. Gast war auch der 81-jährige Hans-Otto Pentzler. Zusammen mit seiner Frau Ingeborg war er vor 29 Jahren eines der Gründungsmitglieder des Tierschutzvereins. Für die zweibeinigen Besucher gab es außerdem viele Informationen über den Tierschutzverein, über das Halten von Tieren und Tierschutz.

Am Thema Streuner-Katzen zeigten viele Besucher Interesse und hatten dazu Fragen, wie: „Kann man die Katzen nicht alle kastrieren?“ Dazu sagte Nicole Herthum, Vorsitzende des Tierschutzvereins, dass regelmäßig Kastrationen bei Streunerkatzen vorgenommen werden. Außerdem wird Katzenhaltern mit geringem Einkommen die Möglichkeit eingeräumt, ihre Katzen für einen Eigenanteil von 15 Euro kastrieren und chippen zu lassen. Kastrationsanträge sind bei den hiesigen Tierärzten oder über die Homepage des Tierschutzvereins (www.tierschutzverein-hmue.de) erhältlich. Nicole Herthum berichtete, dass in diesem Jahr keine Jungkatzen abgegeben wurden, sie schiebt das auf die Aufklärungsarbeit der Kastration. In Münden gab es im Vorjahr rund 30 Fundkatzen, die entweder ausgebüxt sind oder ausgesetzt wurden. Sie werden bei Pflegestellen untergebracht, solange, bis Besitzer sich melden. Über Öffentlichkeitsarbeit und Facebook wird versucht, diese zu finden. Einer der Besucher erkundigte sich, ob man ein Fundtier nicht behalten kann. Das ist nicht so. Der Finder ist verpflichtet, es bei der zuständigen Gemeinde oder dem Tierschutzverein abzugeben. Sollte nach einem halben Jahr kein Besitzer ausfindig gemacht worden sein, kann das Tier übernommen werden.

Auch zehn Hunde wurden voriges Jahr in Münden gefunden. Sie wurden erst einmal in einem Zwinger im Bauhof untergebracht und dort versorgt. Meistens dauerte es nur einen Tag, bis der Besitzer seinen Vierbeiner abgeholt hat. Zwei ausgesetzte Hunde waren dabei, sie sind ins Tierheim nach Duderstadt gekommen. 

Fundkatzen

Der Tierschutzverein Hann. Münden hat zurzeit zwei schnurrende Findelkinder in seiner Obhut und sucht deren Besitzer: In Reinhardshagen im Bereich des alten Sägewerks ist ein weiß-roter Kater aufgetaucht. Er ist noch sehr jung, relativ mager, aber durchaus zutraulich. Deshalb geht man davon aus, dass er bereits Kontakt zu Menschen hatte. Nach seiner Grunduntersuchung beim Tierarzt ist der junge Kater nun erst mal in einer Pflegestelle untergebracht, berichtet Tierschützer Sascha Julian Knierim. Eine weitere Fundkatze wurde in der Tanzwerderstraße in Hann. Münden aufgegriffen. Es handelt sich um eine schwarze Katze. Sie befindet sich nun ebenfalls in einer Pflegestelle und wird versorgt. Beide Tiere sind etwa Mitte Juni zugelaufen. Wer Hinweise zu den Tieren oder Besitzern geben kann, wird gebeten, sich an den Tierschutzverein Hann. Münden zu wenden unter der Telefonnummer 01 59/01 50 36 90.

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