Süd-Niedersachsen Stars organisieren für 4. Mai Gedenkfahrt

Eine  Motorrad-Tour der Erinnerung

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Zur dritten Motorrad-Gedenkfahrt mit Gottesdienst laden die Süd-Niedersachsen-Stars für den 4. Mai ein und hoffen auf viele Teilnehmer. Diese Fahrt findet immer am ersten Samstag im Mai statt. 

Hann. Münden -  Die Süd-Niedersachsen Stars (SNS) organisieren für Samstag, 4. Mai, die dritte Motorrad-Gedenkfahrt für tödlich verunglückte Biker.  

Die Motorrad-Saison hat gerade begonnen, und schon gibt es die ersten tödlich verunglückten Biker. Im vorigen Jahr sind 18 Motorradfahrer im Bereich Südniedersachsen, Nordhessen und Thüringen bei Unfällen gestorben. Daher gedenken und mahnen die Motorradfahrer mit ihrer Veranstaltung. 

Ab 10 Uhr treffen sich die Teilnehmer am Samstag, 4. Mai, m Weserpark in Hann. Münden. „Vergangenes Jahr waren es 140 Teilnehmer, in diesem Jahr rechnen wir mit 200“, berichtet Manfred Kölsch, einer von der Gruppe SNS. „Es haben sich bereits Biker aus vielen Teilen Deutschlands, Dänemark und der Schweiz angesagt“, ergänzt Andrea Malinke. Die Schirmherrschaft übernimmt Mündens Bürgermeister Harald Wegener, der an dem Tag mit seinem Motorrad kommen wird.

„Nicht nur Biker sind willkommen, wir freuen uns auch auf Gespräche mit Gästen, die Auto oder Fahrrad fahren“, sagt SNSler Dieter Jäkel. Er weist immer wieder auf umsichtiges Fahren hin. „Wenn ich 100 Meter Bremsweg habe und nur 50 Meter gucken kann, das geht nicht auf“, betont er. Und Verkehrsschilder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen würden nicht umsonst aufgestellt.

Um 13 Uhr starten die Motorradfahrer im Konvoi zu der 50 Kilometer umfassenden Gedenkfahrt. Die führt über Hemeln nach Ellershausen, Varlosen, Bühren, Scheden und Hedemünden zurück nach Münden, zu einem abschließenden Motorrad-Gottesdienst (Mogo) mit Pastor Andreas Risse, um 14 Uhr in der St.-Blasius-Kirche. „Als wir voriges Jahr nach der Gedenkfahrt in die Innenstadt zum Gottesdienst fuhren, läuteten die Glocken der Blasius Kirche, das war für alle sehr emotional und überwältigend“, erinnert sich Kölsch.

Nach dem Gedenkgottesdienst geht es zurück in den Weserpark. Dort gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm und Infostände zu den Themen Sofortmaßnahmen am Unfallort, umsichtiges Fahrverhalten, richtige Fahrtechnik und sichere Schutzkleidung. Es werden beispielsweise ein Parcours, Bremsübungen, ein Slowriding-Slalom angeboten und eine Airbag-Weste für Biker vorgeführt. Dabei sind unter anderem die Verkehrswacht Münden, der Allgemeine Rettungsverband, die Johanniter-Unfallhilfe, ein Reifenfachhandel, eine Fahrschule, die Notfallseelsorge, der Verein B.A.C.A. (Biker against Childporn and Abuse), dessen Mitglieder sich für missbrauchte Kinder einsetzen. Essen und Trinken gibt es reichlich. Für Kaffee und Kuchen sorgt der Förderverein der Gimter Feuerwehr, der erhält auch den Erlös aus dem Verkauf.

Das Startgeld beträgt fünf Euro für jeden Motorradfahrer. Es geht an die Johanniter- Unfallhilfe und an den Verein B.A.C.A. 

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