Verletztes Brautpaar, unterkühlter Taucher: Zirkeltraining mit 260 Einsatzkräften

Hann. Münden. Nadja Kurowski weint. Gerade tanzte sie auf ihrer Hochzeit, jetzt klafft eine große Platzwunde an ihrem Kopf. Ihr Ehemann Torben Müller ist bewusstlos. Die beiden gehören zum Team der Notfalldarstellung Kassel-Land und mimen geschminkt und verkleidet ein verletztes Hochzeitspaar.

260 Einsatzkräfte übten in Hann. Münden den Ernstfall

Großes Zirkeltraining in Hann. Münden
Großes Zirkeltraining in Hann. Münden © HNA/A.Müller
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Ihr eigenes und ein weiteres Fahrzeug sind nach einem Unfall in die Weser gerutscht. Keine alltägliche Situation für die Feuerwehren aus Fuldatal und Lischeid sowie das DRK aus Rotenburg und Kassel, in der Dreiflüssestadt aber durchaus ein realistisches Szenario.

Die Einsatzkräfte gehörten zu insgesamt 260 Teilnehmern  einer Zirkelübung, die durch die DRK-Rettungsdienste Kassel und Südniedersachsen mit Unterstützung der Feuerwehr Hann. Münden organisiert wurde.

Sechs bis sieben Unfall-Stationen liefen alle 16 Feuerwehren, 15 Rettungswagen und zehn Notärzte an. Vorab gab es nur spärliche Informationen, wie in der Realität mussten sich die Einsatzkräfte vor Ort ein Bild machen und dann schnell und richtig helfen.

"Der Druck ist groß. Immerhin wird ihre Leistung nach dem Einsatz durch Beobachter bewertet", erklärt Stephan Moritz, Leiter des DRK-Rettungsdienstes Kassel.

27 Helfer sind bei dem Brautpaar an der Weser im Einsatz, sichern die Fahrzeuge, damit sie nicht weiter abrutschen, öffnen die Türen der Wracks. "Wie geht es ihnen? Können Sie mich hören?", fragt einer der Sanitäter. Die Rettung beginnt.

Derweil steigen aus einem Gebäude der Polizeiakademie dicke Rauchschwaden auf. Mit Atemschutzmasken verschaffen sich die Einsatzkräfte Zutritt zu dem Gebäude. Im Innern stoßen sie auf einen grausigen Fund. Gefesselt und mit einer offenen Bauchwunde liegt eine Frau auf dem Tisch. Vor dem Gebäude hat die Polizei bereits zwei Personen festgenommen. Sie wollten Satan ein Opfer bringen. Der Rauch und die dröhnende Musik im Innern versetzen die Retter in Stress. Dennoch müssen sie schnell und besonnen reagieren - sonst kommt jede Hilfe zu spät.

"Irgendwann vergessen sie, dass es sich um eine Übung handelt und machen einfach ihre Arbeit", sagt Moritz. So wie die Feuerwehr aus Hann. Münden und das DRK aus Hofgeismar. Vor ihnen liegt ein unterkühlter Taucher im Rettungswagen. Seine Lippen und Fingernägel sind blau, die Hand zittert auf der goldenen Rettungsfolie. Er hatte sich in der Werra verfangen und war viel zu lange unter Wasser. Wäre das Szenario Realität gewesen, hätten sie ihm gerade das Leben gerettet.

Von Alexandra Müller

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