Endgültig keine Festhalle bei Lutterberg

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Hier war sie geplant: Auf dieser Fläche am Ortseingang von Lutterberg, zwischen der Bundestraße 496 und der Triftstraße, sollte die Veranstaltungshalle entstehen.

Lutterberg. In Lutterberg werden jetzt viele Aufatmen: keine Festhalle. Die Investoren haben ihren Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid der Landkreises zurückgezogen.

Die geplante Festhalle bei Lutterberg ist endgültig vom Tisch. Die Investoren aus Kassel, die die Anlage am Ortsrand von Lutterberg bauen wollten, haben ihren Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid des Landkreises Göttingen zurückgezogen. Das teilte Kreissprecher Ulrich Lottmann auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Wie berichtet wollten zwei türkischstämmige Kasseler Geschäftsleute am Ortsausgang von Lutterberg auf einer Fläche zwischen der Bundesstraße 496 und der Triftstraße eine Veranstaltungshalle für 300 bis 500 Personen bauen, in der türkische Hochzeiten, aber auch Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden sollten.

Vom Landkreis Göttingen hatten die Investoren auf ihre Bauvoranfrage auch einen positiven Bescheid erhalten. Den Bauantrag selbst hatte der Kreis aber abgelehnt. Das Vorhaben sei nach dem Bebauungsplan und der Baunutzungsverordnung nicht genehmigungsfähig gewesen, begründete der Landkreis.

In Lutterberg waren die Pläne auf erheblichen Widerstand aus der Bevölkerung gestoßen. Anwohner befürchteten Lärm durch Musik und die Autos der Besucher. (ems)

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