Entschuldungsprogramm: CDU in Münden zeigt sich enttäuscht

Hann. Münden. Enttäuscht ist die CDU Hann. Münden, dass die niedersächsische Landesregierung von SPD und Grünen die Dreiflüssestadt bei der Verteilung des Restgeldes aus dem Entschuldungsprogramm nicht berücksichtigt hat.

„Wie kann es passieren, dass Hann. Münden keinen Cent bekommt, Cuxhaven jedoch 187 Millionen Euro?“ fragt Markus Jerrentrup, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes. „Hier hätten wir uns von dem Mündener Landtagsabgeordneten Ronald Schminke (SPD) ein aktives Einsetzen für die Dreiflüssestadt gewünscht“, so der Vorsitzende in einer Pressemitteilung.

Bürgermeister Harald Wegener sage mit Recht, „wenn wir nur zehn Millionen Euro erhalten hätten, wäre der Stadt schon sehr geholfen“. So müssten zur Sanierung des Rathauses wahrscheinlich wieder neue Schulden gemacht werden.

Auch bei der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Bonaforth und der noch nicht endgültig geklärten Finanzierung „wären wir einen großen Schritt weiter“, so Jerrentrup. Erinnern wolle die CDU hier an die „vollmundig gemachten Versprechungen“ im Februar 2015 von Schminke, bei der Landesregierung Fördermittel einzuwerben.

„Jetzt ist Zeit, außer Reden auch Taten für Hann. Münden und die Bürger folgen zu lassen“, so Gerd Neufang, CDU-Vorstandsmitglied. (awe)

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