Karten nur online erhältlich

Erlebnisbad Dransfeld öffnet am Mittwoch

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Im Schwimmerbecken gilt Kreisverkehr und Abstandhalten (Symbolbild). 

Am Mittwoch, 24. Juni, eröffnet das Erlebnisbad Dransfeld seine Saison 2020. Aufgrund der aktuellen Situation werde es ein anderes Baden, als es die Gäste bisher gewöhnt seien, sagte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers bei der Ratssitzung vergangenen Donnerstag, bei der die Entgeldordnung mit einer Gegenstimme verabschiedet wurde.

Das Bad hat täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet, Feierabendschwimmen ab 18 Uhr. Karten können in diesem Jahr nur online unter erlebnisbad-dransfeld.ticket.io erworben werden. Die Internetseite ist ab Dienstag freigeschaltet.

Es gibt nur Einzelkarten, keine Zehner- oder Jahreskarten zu kaufen. Die Einzelkarten kosten 3,40 Euro (ab 17 Jahren), und 1,70 Euro (6 bis 16 Jahren, sowie im Feierabendschwimmen). Die Tickets sind zudem auf die Nutzungsdauer von drei Stunden beschränkt. Nach Überschreiten der Besuchsdauer von mindestens 15 Minuten, wird ein Ordnungsgeld in Höhe von 5 Euro je überschrittener Viertelstunde fällig.

Der Kiosk hat geöffnet. Die Duschen und Sammelkabinen sind geschlossen. In den Becken herrscht Kreisverkehr, sodass sich die Schwimmer nicht begegnen. Auch das kleine Becken darf unter Beachtung des Sicherheitsabstands genutzt werden. Das Babybecken ist derzeit nicht geöffnet. Ein- und Ausgang sind voneinander getrennt. Der Eingang befindet sich nun direkt am Parkplatz. Als Ausgang dient der reguläre Eingangsbereich.

In den Becken dürfen sich maximal 70 Personen aufhalten, auf dem Gelände insgesamt 210 Personen. Die aktuelle Situation erfordere von den Besuchern eine deutlich größere Disziplin als in der Vergangenheit, sagte Eilers. Bis Anfang Mai habe man es noch nicht für möglich gehalten, das Bad zu öffnen. Glücklicherweise hätten sich die Bedingungen nun geändert. Es gelte für weitere Veränderungen flexibel zu bleiben.

Das Ordnungsgeld sei nötig, um möglichst vielen Personen den Besuch zu ermöglichen. Eine bewusste Überschreitung der Besuchszeit müsse daher sanktioniert werden. Eine Onlinebuchung sei nicht für jeden möglich, doch in der aktuellen Situation die beste Lösung. Wer Karten nicht online kaufen könne, erhalte vielleicht durch Familie oder Nachbarn Hilfe.

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