Fachleute des Wasser- und Schifffahrtsamt bleiben am Ort

Gute Stimmung: Von links Ulrich Spengler (stellvertretender Hauptgeschäftsführer IHK Kassel-Marburg), Christoph Weinoldt (Dezernatsleiter Schifffahrt, Generaldirektion Wasserstraßen - Außenstelle Mitte), Rolf Bilstein (Geschäftsführer Städtische Wirtschaftsförderung WWS). Die WWS ist neues Mitglied der Interessengemeinschaft Oberweser. Foto: Krischmann

Hann.Münden. Für die Mitglieder der Interessengemeinschaft Oberweser, insbesondere die Vertreter der Wirtschaft, hatte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bei der Versammlung am Freitag eine gute Nachricht. „Die Fachleute im Wasser- und Schifffahrtsamt bleiben in Hann.Münden", betonte Christoph Weinoldt.

Er ist Dezernatsleiter Schifffahrt bei der Generaldirektion, Außenstelle Mitte, in Hannover.

Karsten Stückrath, Geschäftsführer der Arvos Gmb Schmidtsche Schack Division in Kassel (ehemals Alstom Power Energy Recovery), hatte Weinoldt gefragt, nachdem dieser deutlich gemacht, dass der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung qualifiziertes Personal fehlt. Katrin Urbitsch, die Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) in Hann. Münden, ergänzte die Ausführungen des Dezernatsleiters. Im Zuge der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung würden die Ämter entlang der Weser zu einer größeren Einheit zusammengefasst, aber die Zuständigkeit für die Bewirtschaftung der Edertal- und Diemeltalsperre sowie für die Schifffahrt bleibe in Münden. „Die Fachleute bleiben am Ort“, so Urbitsch.

Thomas Lippel, Sachbereichsleiter im WSA, war auf die Schwerguttransporte in diesem Jahr eingegangen. 15 seien über die Bühne gegangen; wobei die Abstimmung zwischen dem WSA, den beteiligten Firmen sowie den Transporteuren immer besser sei. So sei es im Mai durch enge Absprachen möglich gewesen, vier Transporte mit einer Welle aus dem Edersee abzuwickeln, sagte Lippel.

Karsten Stückrath gab das Kompliment an Lippel zurück, die Mitarbeiter des WSA hätten gute Arbeit geleistet.

Zur Sprache kam auch das Spannungsverhältnis zwischen den touristischen Interessen der Edersee-Anrainern und der Schifffahrt auf der Oberweser. Mehrere Redner, darunter der stellvertretende Hauptgeschäfsführer der IHK Kassel-Marburg, machten deutlich, dass der „Balanceakt“ inzwischen gut gelinge. Thomas Lippel vom WSA ergänzte, in diesem Jahr habe man generell wenig Wasser aus der Edertalsperre abgeben müssen. Durch rechtzeitige Bekanntgabe von Transportterminen habe das WSA auf den vorhergesagten Regen warten können und so auf die natürliche Welle eine künstlich draufsetzen können. (kri)

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